VITURE Luma Ultra — Spezifikation und Fazit
Luma Ultra ist das eine Modell in VITUREs Reihe, das nicht bloß ein getragener Bildschirm ist. Eine frontseitige RGB-Kamera und zwei Graustufen-Tiefenkameras speisen einen Chip, der die Verfolgung in sechs Freiheitsgraden direkt in der Brille berechnet — ein Fenster lässt sich damit im Raum verankern, statt vor dem Gesicht zu schweben. Sie ist mit 1500 Nits auch die hellste der Luma-Familie, mit HARMAN-abgestimmtem Klang und einem virtuellen 152-Zoll-Bildschirm bei 52 Grad. Wer genau dafür kauft, sollte den Vorbehalt lesen: VITUREs eigene FAQ sagt, 6DoF und Gestenerkennung laufen über SpaceWalker am Desktop oder über das separat verkaufte Pro Neckband und werden unter iOS und Android gar nicht unterstützt. Den 6DoF-Chip benennt der Hersteller nie — kein Anbieter, keine Teilenummer.
Die für einen Arbeitsplatz interessanteste VITURE — und die, deren Grenzen man am leichtesten übersieht. Die Kameras und das in der Brille gerechnete 6DoF sind echte Hardware, und der Hersteller nennt betriebliche Nutzung selbst: „für intensiven täglichen Einsatz auf persönlicher wie betrieblicher Ebene". Auf der Brille läuft jedoch nichts: sie trägt kein Betriebssystem, und jede räumliche Funktion wird von SpaceWalker am Desktop oder vom separat verkauften Pro Neckband verarbeitet. Ein Unity-SDK verspricht VITURE im Kaufberater von 2025 und von 2026 im identischen Wortlaut, ohne Namen, Version oder Datum — und dieses SDK hängt am Neckband, nicht an der Brille. Flottenverwaltung und Unternehmenslizenzierung fehlen. Die Kamera hat eine Kontrollleuchte und wird ab Werk mit einem Aufkleber abgedeckt geliefert, was die richtige Voreinstellung für einen Betrieb ist und vor einem Datenschutzgespräch bekannt sein sollte.
Ein wirklich ungewöhnliches Produkt: 6DoF, in einer 83 Gramm leichten kabelgebundenen Brille gerechnet, macht sonst nichts in diesem Katalog. Der Haken ist, dass die Fähigkeit plattformseitig eingeschränkt ist, ohne dass die Produktseite damit führt — unter iOS und Android tun 6DoF und Gesten gar nichts, und die Gestenerkennung am Desktop war zum Prüfzeitpunkt weiterhin „noch nicht verfügbar". Den 6DoF-Chip benennt der Hersteller nicht. Die Spezifikationstabelle ist zudem dünner als die der günstigeren Geschwister: keine Zeile zur Bildwiederholrate, keine zum virtuellen Bildschirm, keine zum Augenschutz — drei Kennzahlen stehen damit nur im Werbetext.
Einordnung in der eigenen Klasse
Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — räumlich“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.
Median dieser Klasse: 51°, aus 9 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 132 g, aus 9 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 1500 Nits, aus 4 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Vollständige Spezifikation
Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.
- HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
- VITURE
- KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
- AR — räumlich
- GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
- AR über Smartphone
- AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
- 2025-07-04
- MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
- 2025
- VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
- Im Handel
- Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
- Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben
- DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
- Birdbath-Optik
- AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
- Beide Augen
- Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
- 1920x1200
- BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
- 120 Hz
- SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
- 52°
- PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
- Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
- 1500 Nits
- GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
- 83 g
- Sichtbares SichtfeldWas das Auge durch die Optik sieht, nach Achsen.
- Sichtbares Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Gerendertes SichtfeldWas das Gerät rendert. Nie kleiner als das Sichtbare.
- Gerendertes Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Binokulare ÜberlappungWo beide Augen dasselbe sehen — dort entsteht Tiefe.
- Binokulare Überlappung: vom Hersteller nicht angegeben
- Mittlere PixeldichtePixel pro Grad über das Bild. Mehr ist schärfer.
- Mittlere Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Maximale PixeldichteDer schärfste Punkt, meist die Linsenmitte.
- Maximale Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Subpixel-AnordnungAnordnung der Farbpunkte im Pixel. Stripe wirkt bei Text sauberer als PenTile.
- Subpixel-Anordnung: vom Hersteller nicht angegeben
- Foveated RenderingOb außerhalb des Blickpunkts Details reduziert werden.
- Foveated Rendering: vom Hersteller nicht angegeben
- SehkorrekturWie Brillenträger es nutzen, und in welchem Dioptrienbereich.
- Eingebaute Dioptrienverstellung
- AbmessungenBreite, Höhe und Tiefe des Geräts.
- 155 × 50.1 × 56.5 mm
- Gewicht mit KopfbandMit dem mitgelieferten Kopfband — das tatsächlich getragene Gewicht.
- Gewicht mit Kopfband: vom Hersteller nicht angegeben
- KopfbandWeiches oder starres Band. Bestimmt, wie das Gewicht nach einer Stunde sitzt.
- Brillenfassung
- MaterialienGehäuse und Gesichtsauflage, laut Hersteller.
- Materialien: vom Hersteller nicht angegeben
- FarbenFarben, in denen es verkauft wird.
- Schwarz
- Haptik im HeadsetVibration im Headset selbst, nicht in den Controllern.
- Haptik im Headset: vom Hersteller nicht angegeben
- TrackingOb Inhalte im Raum stehen bleiben (6DoF), der Kopfdrehung folgen (3DoF) oder schlicht fixiert sind.
- 6DoF (Position im Raum)
- Tracking-KamerasWie viele Kameras die Position bestimmen.
- 3
- Tracking-FrequenzWie oft die Position berechnet wird. Höher ist stabiler.
- Tracking-Frequenz: vom Hersteller nicht angegeben
- TiefensensorEin eigener Abstandssensor zusätzlich zu den Kameras.
- Ja
- HandtrackingOb sich die Oberfläche mit bloßen Händen bedienen lässt, ohne Controller und ohne Telefon.
- Ja
- GesichtstrackingErfasst die Mimik — für Avatare, nicht für Trainingsszenarien.
- Gesichtstracking: vom Hersteller nicht angegeben
- KörpertrackingWie viel vom Körper das Gerät kennt. Geschätzte Beine sind keine getrackten Beine.
- Körpertracking: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller enthaltenOb Motion-Controller im Karton liegen, separat gekauft werden — oder das Gerät nur mit den Händen arbeitet.
- Nein
- Controller-Tracking6DoF-Controller tracken Position und Drehung, eine Hand greift also im Raum; 3DoF zeigen nur. „Keine“ heißt nur Hände.
- Keine (nur Hände)
- Weitere EingabemethodenEingabewege jenseits von Controller und bloßen Händen.
- Weitere Eingabemethoden: vom Hersteller nicht angegeben
- Wo gerechnet wirdOb das Gerät selbst rechnet oder von Telefon, PC oder Gürteleinheit abhängt.
- Vom Telefon betrieben
- ProzessorProzessor und Speicher im Inneren. Daraus leiten wir die Leistungseinstufung oben ab.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- ProzessorKerne und Taktraten, sofern der Hersteller sie nennt.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- GrafikeinheitDer Grafikteil des Chips.
- Grafikeinheit: vom Hersteller nicht angegeben
- ArbeitsspeicherArbeitsspeicher des Geräts. Zusammen mit dem Chip bestimmt er, wie komplex eine Szene sein darf.
- Arbeitsspeicher: vom Hersteller nicht angegeben
- PlattformDie Plattform, gegen die eine App gebaut wird — und die ein MDM sprechen muss.
- Plattform: vom Hersteller nicht angegeben
- SpeicherPlatz für heruntergeladene Kurse. Mehr zählt für eine Offline-Bibliothek in mehreren Sprachen.
- Speicher: vom Hersteller nicht angegeben
- SD-KartensteckplatzOb sich der Speicher per Karte erweitern lässt.
- SD-Kartensteckplatz: vom Hersteller nicht angegeben
- AkkuLaufzeit laut Hersteller. Ein wechselbarer Akku zählt mehr als die Zahl.
- Akku: vom Hersteller nicht angegeben
- Akkukapazität (Wh)Energie der Zelle. Mehr bedeutet länger bei gleichem Verbrauch.
- Akkukapazität (Wh): vom Hersteller nicht angegeben
- Akkukapazität (mAh)Dieselbe Angabe in der anderen Einheit. Wir rechnen nie um.
- Akkukapazität (mAh): vom Hersteller nicht angegeben
- LadezeitVon leer auf voll. Hersteller nennen das selten, daher stammt es meist von dem, der es gemessen hat.
- Ladezeit: vom Hersteller nicht angegeben
- NetzteilLeistung des mitgelieferten Netzteils — sie bestimmt die Ladezeit.
- Netzteil: vom Hersteller nicht angegeben
- Externer AkkuAkku am Kabel oder in einer Einheit statt am Kopf.
- Externer Akku: vom Hersteller nicht angegeben
- LadeetuiZusätzliche Laufzeit im mitgelieferten Etui.
- Ladeetui: vom Hersteller nicht angegeben
- Akku im Betrieb wechselbarOb ein geladener Akku den leeren ersetzt, ohne die Sitzung zu beenden. Das entscheidet, ob eine Brille eine Ganztags-Schulungsstation tragen kann.
- Akku im Betrieb wechselbar: vom Hersteller nicht angegeben
- Apps von DrittanbieternWie die Anwendung eines Drittanbieters auf das Gerät kommt: als gewöhnliches Android-Paket, nur über ein Hersteller-SDK oder gar nicht.
- App läuft auf dem Telefon
- Skillsive-Apps laufenUnsere eigene Aussage, ob Skillsive-Schulungsanwendungen heute darauf laufen.
- Nein
- Für Schulungen geeignetUnsere Einschätzung, ob das Gerät den echten Einsatz übersteht: Komfort, Hygiene, Flottenverwaltung.
- Nein
- Kiosk-Modus / MDMHerstellerwerkzeuge zum Registrieren von Geräten, Ausrollen einer App und Sperren der Brille darauf. Ab zehn Geräten praktisch Pflicht.
- Nein
- Business-VarianteEine offizielle Business-Stufe, damit die Geräte dem Unternehmen gehören und nicht privaten Konten.
- Nein
- ZertifizierungenIndustriezertifikate, die der Hersteller auf seiner eigenen Seite nennt. Leer heißt unbestätigt, nie „wird schon passen“.
- SGS A+ eye care
- AnschlüssePhysische Anschlüsse und Ladekontakte.
- Magnetic Pogo Pin
- WLANDie WLAN-Generation — sie bestimmt die Qualität des Streamings.
- WLAN: vom Hersteller nicht angegeben
- BluetoothFür Controller, Kopfhörer und Zubehör.
- Bluetooth: vom Hersteller nicht angegeben
- Bild vom ComputerOb ein Computer das Bild liefern kann, per Kabel oder drahtlos.
- Per Kabel
- AudioEingebauter Ton. Am wichtigsten dort, wo jemand beim Arbeiten einen Remote-Experten hören muss.
- Eingebaute Lautsprecher
- MikrofonEingebautes Mikrofon — die andere Hälfte des Gesprächs mit dem Remote-Experten.
- Ja
- MikrofoneWie viele. Ein Array trennt Stimmen von Lärm, ein einzelnes Mikrofon nicht.
- Mikrofone: vom Hersteller nicht angegeben
- KameraEine Kamera ist die Voraussetzung für Remote-Support und Fotodokumentation.
- Ja
- PreisklasseDie Preisklasse statt eines Preises, der veraltet.
- Premium
- EinführungspreisDer Einführungspreis des Herstellers. Feste Geschichte, veraltet also nie.
- Einführungspreis: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis je KonfigurationWas jede Konfiguration zum Start kostete.
- Preis je Konfiguration: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis heuteUngefährer aktueller Nettopreis in USD — ein allgemeiner Wert, da sich diese Preise nach Abzug der Steuer kaum zwischen Regionen unterscheiden. Momentaufnahme vom angegebenen Datum, kein Angebot.
- 599 USD
Für wen dieses Gerät gedacht ist
VITURE benennt die Zielgruppe selbst: „Geschäftspartner, AR-Spieleentwickler und Prosumer", und beschreibt das Produkt als „für intensiven täglichen Einsatz auf persönlicher wie betrieblicher Ebene ausgelegt". Die Hardware folgt dem — eine frontseitige RGB-Kamera, zwei Graustufen-Tiefenkameras und ein Chip, der 6DoF in der Brille rechnet — was sie zur einzigen VITURE macht, um die herum sich plausibel eine räumliche Anwendung bauen ließe, sofern man akzeptiert, wo diese Anwendung laufen muss.
Was es vom Vorgänger unterscheidet
Gegenüber der einfachen Luma kommen der gesamte Kamera- und Tracking-Aufbau, 500 Nits mehr und HARMAN-Audio hinzu, für 200 Dollar und 6 Gramm. Gegenüber VITUREs Beast ist sie dunkler und enger — der herstellereigene Vergleich gibt dem Beast 174 Zoll bei 58 Grad gegen diese 152 bei 52 — dafür hat der Beast keinen 6DoF-Chip. Gegenüber dem XREAL 1S, das XREAL selbst als eigenen Einstieg in die räumliche Klasse verkauft, rechnet das 1S 3DoF und wandelt 2D zu 3D im Bügel, während diese volles 6DoF rechnet; das 1S kostet aber 150 Dollar weniger und läuft an jedem USB-C-Host ohne Zubehör.
Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht
Der 6DoF-Chip, das Aushängeschild des Produkts, wird nirgends benannt — kein Anbieter, keine Teilenummer, in keinem VITURE-Material. Auch Trackingrate, Latenz und Drift fehlen, und die drei Kameras bekommen weder Auflösung noch Sichtfeld noch Bildrate. Die Spezifikationstabelle ist dünner als die der günstigeren Luma: keine Zeile zur Bildwiederholrate, keine zum virtuellen Bildschirm, keine zum Augenschutz — 120 Hz, 152 Zoll und die SGS-Zertifizierung stehen damit nur im Fließtext. Das versprochene Unity-SDK „kommt" seit über einem Jahr im identischen Wortlaut und hängt am Pro Neckband statt an der Brille. Und dass 6DoF und Gesten unter iOS und Android nichts tun, erfährt ein Käufer auf der Produktseite erst im sechsten FAQ-Eintrag.
VITURE Luma Ultra in unabhängigen Testberichten
Testberichte, die wir für lohnenswert halten — jeder mit einer Notiz dazu, was der Tester tatsächlich geprüft hat und was das für einen Schulungs-Rollout bedeutet. Wir besitzen diese Hardware nicht, die Tests sind also ihre; unsere ist die Einordnung.
- Kola2026
Ein kritischer Test, und der Eintrag ist besser, weil er einen enthält. VITURE bewirbt die Luma Ultra mit Fähigkeiten jenseits der Bildschirmanzeige — dieses Video prüft, ob sie in brauchbarem Zustand angekommen sind.
Auf YouTube ansehen - Cybernews2026
Cybernews testet sie als Allzweckprodukt statt als Gaming-Zubehör — näher daran, wie ein geschäftlicher Käufer sie einsetzen würde. Eine nüchternere Rahmung als die meisten in dieser Kategorie.
Auf YouTube ansehen - RiceTech Reviews2026
Eine Woche Tragen, schlicht berichtet. Zusammen mit dem kritischen Test oben ergibt das beide Hälften des Bildes: was die Brille verspricht und was nach einer Woche gewöhnlicher Nutzung bleibt.
Auf YouTube ansehen
An YouTube geht nichts, bevor Sie auf Wiedergabe klicken. Danach erhält Google Ihre IP-Adresse und Gerätedaten und verarbeitet sie gegebenenfalls außerhalb des EWR — Einzelheiten in unserer Datenschutzerklärung.
VITURE Luma Ultra — häufige Fragen
- Funktioniert 6DoF mit einem Telefon?
- Nein. VITUREs eigene FAQ ist eindeutig: SpaceWalker für Android unterstützt 3DoF innerhalb der App, aber weder 6DoF noch Gestenerkennung, und unter iOS wird beides gar nicht unterstützt. Die Verfolgung in sechs Freiheitsgraden läuft über SpaceWalker unter macOS und Windows oder über das separat verkaufte Pro Neckband. Der Chip sitzt in der Brille; die Software, die ihn nutzt, nicht im Telefon.
- Was passiert mit der Kamera im Betrieb?
- VITURE hat vernünftige Voreinstellungen gewählt. Die frontseitige RGB-Kamera wird ab Werk mit einem Aufkleber abgedeckt geliefert und arbeitet erst, wenn der Träger sie freigibt; ist sie aktiv, leuchtet eine Kontrollleuchte. Die beiden Graustufenkameras schalten sich nur für das 6DoF-Tracking ein und erfassen laut Hersteller standardmäßig nichts anderes. Das ist ein besserer Ausgangspunkt als bei den meisten Kamerabrillen, bleibt aber ein Gespräch über Regeln vor der Einführung, nicht danach.
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Die nächstliegenden Geräte derselben Klasse, sortiert nach Verfügbarkeit und Einführungspreis — nicht nach unserer Einschätzung.
Spezifikation am 2026-08-16 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation
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