VITURE Luma — Spezifikation und Fazit
Luma ist der Einstieg in VITUREs aktuelle Generation: 1200p pro Auge bei 50 Grad auf einem virtuellen 146-Zoll-Bildschirm, 77 Gramm und eine gewöhnliche USB-C-Buchse statt des Magnetanschlusses der teureren Luma-Modelle — weshalb sie weiterhin mit VITUREs älteren Adaptern funktioniert, die die Luma Ultra ausdrücklich nicht unterstützt. Zwei Dinge heben sie ab. Das eingebaute Myopie-Rad reicht bis −6,0 Dioptrien, der weiteste Bereich, den VITURE irgendwo in der Reihe veröffentlicht, und sie behält den elektrochromen Film, der die Gläser auf Tastendruck nahezu vollständig abdunkelt. Der Hersteller räumt selbst ein, dass die günstigere Pro 2 die schärfere Optik hat; die hundert Dollar Aufpreis gehen in die Ausstattung.
Ein tragbarer Bildschirm ohne Weg für eine Anwendung: kein Betriebssystem, kein SDK, keine Geräteverwaltung. Einen zweiten Blick verdient sie innerhalb der Familie wegen Passform und Kompatibilität. VITURE nennt für sie die größte Eyebox der Reihe, weiter noch als bei der älteren VITURE Pro, was bei geteilter Nutzung zählt, wo verschiedene Gesichter den Sweet Spot finden müssen. Und weil sie eine gewöhnliche USB-C-Buchse statt des Magnetanschlusses nutzt, funktioniert sie weiterhin mit VITUREs vorhandenen USB-C- und HDMI-Adaptern, die die Luma Ultra nicht unterstützt.
Die vernünftige Mitte von VITUREs Reihe, wenn es um die Ausstattung geht und nicht um das schärfste Bild — elektrochrome Tönung, das weiteste Dioptrienrad des Hauses mit −6,0 dpt und die größte Eyebox. Der Hersteller räumt ungewöhnlich offen ein, dass die günstigere Pro 2 die bessere Optik hat, und das darf man wörtlich nehmen. Zwei Punkte bleiben auf seinen eigenen Seiten offen: die Faltmaße unterscheiden sich zwischen der US-Seite und der deutschen und japanischen, wo der Wert der Luma Ultra steht, und der elektrochrome Film wird auf Englisch als Bereich 0,5–40 % beschrieben, auf Japanisch dagegen als „0,5 oder 40 %" — zwei verschiedene Aussagen darüber, ob die Tönung überhaupt stufenlos ist.
Einordnung in der eigenen Klasse
Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — tragbares Display“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.
Median dieser Klasse: 50°, aus 19 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 77 g, aus 22 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 700 Nits, aus 20 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Vollständige Spezifikation
Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.
- HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
- VITURE
- KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
- AR — tragbares Display
- GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
- AR über Smartphone
- AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
- 2025-07-04
- MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
- 2025
- VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
- Im Handel
- Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
- Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben
- DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
- Birdbath-Optik
- AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
- Beide Augen
- Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
- 1920x1200
- BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
- 120 Hz
- SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
- 50°
- PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
- Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
- 1000 Nits
- GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
- 77 g
- Sichtbares SichtfeldWas das Auge durch die Optik sieht, nach Achsen.
- Sichtbares Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Gerendertes SichtfeldWas das Gerät rendert. Nie kleiner als das Sichtbare.
- Gerendertes Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Binokulare ÜberlappungWo beide Augen dasselbe sehen — dort entsteht Tiefe.
- Binokulare Überlappung: vom Hersteller nicht angegeben
- Mittlere PixeldichtePixel pro Grad über das Bild. Mehr ist schärfer.
- Mittlere Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Maximale PixeldichteDer schärfste Punkt, meist die Linsenmitte.
- Maximale Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Subpixel-AnordnungAnordnung der Farbpunkte im Pixel. Stripe wirkt bei Text sauberer als PenTile.
- Subpixel-Anordnung: vom Hersteller nicht angegeben
- Foveated RenderingOb außerhalb des Blickpunkts Details reduziert werden.
- Foveated Rendering: vom Hersteller nicht angegeben
- SehkorrekturWie Brillenträger es nutzen, und in welchem Dioptrienbereich.
- Eingebaute Dioptrienverstellung · -6 bis 0 dpt
- AbmessungenBreite, Höhe und Tiefe des Geräts.
- Abmessungen: vom Hersteller nicht angegeben
- Gewicht mit KopfbandMit dem mitgelieferten Kopfband — das tatsächlich getragene Gewicht.
- Gewicht mit Kopfband: vom Hersteller nicht angegeben
- KopfbandWeiches oder starres Band. Bestimmt, wie das Gewicht nach einer Stunde sitzt.
- Brillenfassung
- MaterialienGehäuse und Gesichtsauflage, laut Hersteller.
- Materialien: vom Hersteller nicht angegeben
- FarbenFarben, in denen es verkauft wird.
- Schwarz
- Haptik im HeadsetVibration im Headset selbst, nicht in den Controllern.
- Haptik im Headset: vom Hersteller nicht angegeben
- TrackingOb Inhalte im Raum stehen bleiben (6DoF), der Kopfdrehung folgen (3DoF) oder schlicht fixiert sind.
- 3DoF (nur Drehung)
- Tracking-KamerasWie viele Kameras die Position bestimmen.
- Tracking-Kameras: vom Hersteller nicht angegeben
- Tracking-FrequenzWie oft die Position berechnet wird. Höher ist stabiler.
- Tracking-Frequenz: vom Hersteller nicht angegeben
- TiefensensorEin eigener Abstandssensor zusätzlich zu den Kameras.
- Nein
- HandtrackingOb sich die Oberfläche mit bloßen Händen bedienen lässt, ohne Controller und ohne Telefon.
- Nein
- GesichtstrackingErfasst die Mimik — für Avatare, nicht für Trainingsszenarien.
- Gesichtstracking: vom Hersteller nicht angegeben
- KörpertrackingWie viel vom Körper das Gerät kennt. Geschätzte Beine sind keine getrackten Beine.
- Körpertracking: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller enthaltenOb Motion-Controller im Karton liegen, separat gekauft werden — oder das Gerät nur mit den Händen arbeitet.
- Nein
- Controller-Tracking6DoF-Controller tracken Position und Drehung, eine Hand greift also im Raum; 3DoF zeigen nur. „Keine“ heißt nur Hände.
- Keine (nur Hände)
- Weitere EingabemethodenEingabewege jenseits von Controller und bloßen Händen.
- Weitere Eingabemethoden: vom Hersteller nicht angegeben
- Wo gerechnet wirdOb das Gerät selbst rechnet oder von Telefon, PC oder Gürteleinheit abhängt.
- Vom Telefon betrieben
- ProzessorProzessor und Speicher im Inneren. Daraus leiten wir die Leistungseinstufung oben ab.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- ProzessorKerne und Taktraten, sofern der Hersteller sie nennt.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- GrafikeinheitDer Grafikteil des Chips.
- Grafikeinheit: vom Hersteller nicht angegeben
- ArbeitsspeicherArbeitsspeicher des Geräts. Zusammen mit dem Chip bestimmt er, wie komplex eine Szene sein darf.
- Arbeitsspeicher: vom Hersteller nicht angegeben
- PlattformDie Plattform, gegen die eine App gebaut wird — und die ein MDM sprechen muss.
- Plattform: vom Hersteller nicht angegeben
- SpeicherPlatz für heruntergeladene Kurse. Mehr zählt für eine Offline-Bibliothek in mehreren Sprachen.
- Speicher: vom Hersteller nicht angegeben
- SD-KartensteckplatzOb sich der Speicher per Karte erweitern lässt.
- SD-Kartensteckplatz: vom Hersteller nicht angegeben
- Apps von DrittanbieternWie die Anwendung eines Drittanbieters auf das Gerät kommt: als gewöhnliches Android-Paket, nur über ein Hersteller-SDK oder gar nicht.
- App läuft auf dem Telefon
- Skillsive-Apps laufenUnsere eigene Aussage, ob Skillsive-Schulungsanwendungen heute darauf laufen.
- Nein
- Für Schulungen geeignetUnsere Einschätzung, ob das Gerät den echten Einsatz übersteht: Komfort, Hygiene, Flottenverwaltung.
- Nein
- ZertifizierungenIndustriezertifikate, die der Hersteller auf seiner eigenen Seite nennt. Leer heißt unbestätigt, nie „wird schon passen“.
- SGS A+ eye care
- AnschlüssePhysische Anschlüsse und Ladekontakte.
- USB Type-C
- WLANDie WLAN-Generation — sie bestimmt die Qualität des Streamings.
- WLAN: vom Hersteller nicht angegeben
- BluetoothFür Controller, Kopfhörer und Zubehör.
- Bluetooth: vom Hersteller nicht angegeben
- Bild vom ComputerOb ein Computer das Bild liefern kann, per Kabel oder drahtlos.
- Per Kabel
- AudioEingebauter Ton. Am wichtigsten dort, wo jemand beim Arbeiten einen Remote-Experten hören muss.
- Eingebaute Lautsprecher
- MikrofonEingebautes Mikrofon — die andere Hälfte des Gesprächs mit dem Remote-Experten.
- Mikrofon: vom Hersteller nicht angegeben
- MikrofoneWie viele. Ein Array trennt Stimmen von Lärm, ein einzelnes Mikrofon nicht.
- Mikrofone: vom Hersteller nicht angegeben
- KameraEine Kamera ist die Voraussetzung für Remote-Support und Fotodokumentation.
- Nein
- PreisklasseDie Preisklasse statt eines Preises, der veraltet.
- Mittelklasse
- EinführungspreisDer Einführungspreis des Herstellers. Feste Geschichte, veraltet also nie.
- Einführungspreis: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis je KonfigurationWas jede Konfiguration zum Start kostete.
- Preis je Konfiguration: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis heuteUngefährer aktueller Nettopreis in USD — ein allgemeiner Wert, da sich diese Preise nach Abzug der Steuer kaum zwischen Regionen unterscheiden. Momentaufnahme vom angegebenen Datum, kein Angebot.
- 399 USD
Für wen dieses Gerät gedacht ist
VITURE positioniert sie über Passform und Preis, nicht über eine Aufgabe: „Luma hat die größte Eyebox unserer Reihe — größer noch als die VITURE Pro. Wer bei der VITURE Pro Mühe hatte, den Sweet Spot zu finden, oder sich am Rand fühlt, dem sei Luma sehr empfohlen." Die andere Hälfte des Angebots ist die Ausstattung zum niedrigeren Luma-Preis — elektrochrome Tönung und das weiteste Dioptrienrad des Hauses.
Was es vom Vorgänger unterscheidet
Gegenüber der Luma Ultra entfallen Kameras, 6DoF und 500 Nits, dafür 200 Dollar weniger, 6 Gramm leichter und eine gewöhnliche USB-C-Buchse, die VITUREs ältere Adapter am Leben hält. Gegenüber der Pro 2 läuft der Tausch anders, als der Preis vermuten lässt: die Pro 2 ist günstiger, leichter, heller und — nach eigenem Bekunden des Herstellers — schärfer, während die Luma den elektrochromen Film behält und am Rad −6,0 dpt erreicht, wo die Pro 2 bei −5,0 endet. Gegenüber der XREAL Air 2, dem günstigen Viewer der Vorgängergeneration, ist die Luma bei Auflösung und Helligkeit ein klarer Schritt nach vorn zum doppelten Preis.
Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht
VITURE veröffentlicht für sie weder ein Erscheinungsdatum noch einen Einführungspreis — das Datum in den strukturierten Daten der Seite ist ein Vorlagenartefakt, das bei jedem verkauften Produkt den heutigen Tag zeigt. Die Faltmaße widersprechen sich zwischen der eigenen US-Seite und der deutschen und japanischen, die stattdessen den Wert der Luma Ultra nennen — wir haben deshalb keines übernommen. Der elektrochrome Film ist auf Englisch ein Bereich von 0,5–40 % und auf Japanisch „0,5 oder 40 %", zwei verschiedene Aussagen über die Stufenlosigkeit, und eine Zahl an Tönungsstufen nennt der Hersteller nie. „Peak Perceived Brightness" wird nirgends als Panel- oder Augenwert definiert. Eine Aussage zum Mikrofon fehlt vollständig — nicht einmal eine Verneinung — ebenso Rahmenmaterial, Sichtfeldachse und jede regulatorische Kennzeichnung jenseits der SGS-Angabe.
VITURE Luma — häufige Fragen
- Warum hat die günstigere Pro 2 die bessere Optik?
- Weil sie die neuere Optikgeneration ist, und der Hersteller sagt es auf direkte Nachfrage selbst: die Pro 2 sei schärfer, „obwohl die Luma zu unserer Premium-Familie gehört, ist die Optikgeneration der Pro 2 neuer". Im Gegenzug behält die Luma die Ausstattung — den elektrochromen Film, den die Pro 2 nicht hat, ein Rad bis −6,0 dpt gegen −5,0 und 1200p pro Auge gegen 1080p.
- Funktioniert sie mit VITUREs vorhandenen Adaptern?
- Ja, und das ist ein echter Vorteil gegenüber den teureren Modellen. Die Luma nutzt eine gewöhnliche USB-C-Buchse, die älteren USB-C- und HDMI-Adapter arbeiten also weiter mit ihr. Luma Ultra und Luma Pro haben stattdessen einen magnetischen Pogo-Pin-Anschluss, und der Hersteller kennzeichnet beide Adapter auf jenen Seiten als „nicht unterstützt".
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Spezifikation am 2026-08-16 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation
Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.



