Unfallzahlen richtig lesen: drei verbreitete Fehler

Wie amtliche Unfallstatistik falsch verwendet wird: Zahl statt Quote, Ursachen als Anteile, GUS mit Eurostat gemischt — und wie man das vermeidet.

Aleksander Górka 3 Min. Lesezeit
Titelbild des kostenlosen Tools zur Arbeitsunfallstatistik von Skillsive

Häufige Fragen

Woher stammen die Daten?
Die polnischen Zahlen vom Statistikamt GUS (Bank Danych Lokalnych), die Ländervergleiche von Eurostat (ESAW). Skillsive stellt die Daten dar und ist nicht die Primärquelle — jedes Diagramm nennt die Reihe und verlinkt den Ursprung.
Darf ich die Diagramme in einer Präsentation oder auf meiner Website nutzen?
Ja, kostenlos mit Quellenangabe. Zu jedem Diagramm gibt es eine fertige Zitierweise und einen HTML-Link, und das Tool lässt sich als iframe einbetten, sodass das Diagramm bei Ihnen aktuell bleibt.
Warum beginnt der EU-Vergleich mit tödlichen Unfällen?
Weil nur diese Reihe zuverlässig vergleichbar ist. Die Zahlen nicht tödlicher Unfälle verzerrt die Untererfassung — versicherungsbasierte Systeme erfassen mehr als meldebasierte. Eurostat sagt das ausdrücklich, deshalb zeigen wir nicht tödliche Quoten nur mit diesem Hinweis.
Warum ergeben die Ursachen mehr als die Zahl der Unfälle?
GUS codiert einen Unfall mit mehreren Ursachen. Lesen Sie jeden Wert als beitragenden Faktor, nicht als Anteil an einem Ganzen — ein Kreisdiagramm dieser Zahlen wäre schlicht falsch.
Kann ich Polen mit einem anderen EU-Land vergleichen?
Ja, in der EU-Ansicht mit der standardisierten Eurostat-Quote je 100.000 Beschäftigte. Der Vergleich beginnt mit tödlichen Unfällen, weil nur diese zuverlässig vergleichbar sind; nicht tödliche Quoten erscheinen nur mit dem Hinweis auf Untererfassung.

Über den Autor

Aleksander Górka

Aleksander Górka

CTO, Mitgründer von EHS VR

Senior Full Stack Developer mit umfangreicher Erfahrung im .NET-Ökosystem und modernen Frontend-Frameworks. Er führte Teams und baute skalierbare Lösungen für verschiedene Branchen, darunter VR. Seine Leidenschaft: komplexe Geschäftsprobleme mit Technologien wie Microservices und VR lösen.

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