AR vs VR in Schulungen: was passt wozu

AR vs VR in Schulungen: VR simuliert eine ganze Welt für gefährliche Übungen, AR legt Hinweise über die reale. Wann welches passt und wie Sie wählen.

Aleksander Górka 5 Min. Lesezeit
Illustration: links eine VR-Brille, rechts eine AR-Datenbrille — nebeneinander gestellt

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen AR- und VR-Schulungen?
VR ersetzt das Sichtfeld durch eine vollständig simulierte Welt, in der Teilnehmende ein Szenario üben, das gar nicht da ist. AR lässt die reale Umgebung stehen und legt eine digitale Ebene darüber — Beschriftungen, Pfeile, Anweisungen auf der tatsächlichen Anlage. VR dient dem Üben einer Situation, AR dem Führen durch eine reale Aufgabe.
Was eignet sich besser für Sicherheitsunterweisungen, AR oder VR?
Zum Üben gefährlicher oder seltener Situationen — Brandfall, Arbeiten in der Höhe, enge Räume — ist VR meist die bessere Wahl, weil es inszenieren kann, was sich real nicht sicher herstellen lässt. AR ist stärker bei der Schritt-für-Schritt-Führung an echten Geräten und beim Zuschalten entfernter Fachleute. Viele Programme nutzen beides, je nach Aufgabe.
Ist AR günstiger als VR?
Nicht grundsätzlich. Die Kosten hängen an Inhalt und Hardware, nicht am Kürzel. AR läuft oft auf Tablets oder robusten Brillen, die ohnehin im Einsatz sind, während VR eine VR-Brille braucht; individuelle AR-Inhalte, die reale Objekte erkennen müssen, sind aber genauso aufwendig wie ein VR-Szenario. Rechnen Sie pro Anwendungsfall, nicht pro Format.
Kann eine Plattform AR- und VR-Schulungen zusammen abbilden?
Ja. Auslieferung, Schulungsnachweise und Zertifikate funktionieren gleich, egal ob ein Kurs in AR oder VR läuft. Eine einzige Plattform kann daher beides bereitstellen und gemeinsam auswerten. Die Wahl zwischen AR und VR wird damit zur Entscheidung pro Kurs statt zu einer Festlegung auf Jahre.

Über den Autor

Aleksander Górka

Aleksander Górka

CTO, Mitgründer von EHS VR

Senior Full Stack Developer mit umfangreicher Erfahrung im .NET-Ökosystem und modernen Frontend-Frameworks. Er führte Teams und baute skalierbare Lösungen für verschiedene Branchen, darunter VR. Seine Leidenschaft: komplexe Geschäftsprobleme mit Technologien wie Microservices und VR lösen.