VITURE Luma Pro — Spezifikation und Fazit
Die Luma Pro wiegt 79 g, zeigt 1920×1200 pro Auge bei 52° und ist mit bis zu 1000 Nits angegeben, hell genug für ein Bild in einem beleuchteten Raum. Sie hat zudem ein Dioptrienrad bis −4,0 dpt, was einem guten Teil der Nutzer Korrektureinsätze erspart.
Auf der Brille gibt es nichts auszurollen: Sie nimmt das Bild über USB-C entgegen, jedes räumliche Verhalten stammt aus VITUREs Anwendung auf dem angeschlossenen Gerät. Beachten Sie: Handelsangebote mit „6DoF“ deckt VITUREs eigene Spezifikation nicht — dort steht 3DoF.
Die Wahl dieser Klasse für Lese- und Sehkomfort, besonders für Brillenträger. Trotzdem ein Monitor: keine Kamera, keine Flottenverwaltung und kein Weg, eine Schulungsanwendung darauf zu bringen.
Einordnung in der eigenen Klasse
Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — tragbares Display“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.
Median dieser Klasse: 50°, aus 19 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 77 g, aus 22 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 700 Nits, aus 20 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 514 USD, aus 16 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Vollständige Spezifikation
Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.
- HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
- VITURE
- KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
- AR — tragbares Display
- GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
- AR über Smartphone
- AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
- 2025-07-08
- MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
- 2025
- VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
- Im Handel
- Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
- Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben
- DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
- Birdbath-Optik
- AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
- Beide Augen
- Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
- ≈1920x1200*VRcompare
- BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
- ≈120 Hz*VR Expert datasheet
- SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
- 52°
- PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
- Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
- 1000 Nits
- GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
- 79 g
- Sichtbares SichtfeldWas das Auge durch die Optik sieht, nach Achsen.
- Sichtbares Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Gerendertes SichtfeldWas das Gerät rendert. Nie kleiner als das Sichtbare.
- Gerendertes Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Binokulare ÜberlappungWo beide Augen dasselbe sehen — dort entsteht Tiefe.
- Binokulare Überlappung: vom Hersteller nicht angegeben
- Mittlere PixeldichtePixel pro Grad über das Bild. Mehr ist schärfer.
- Mittlere Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Maximale PixeldichteDer schärfste Punkt, meist die Linsenmitte.
- Maximale Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Subpixel-AnordnungAnordnung der Farbpunkte im Pixel. Stripe wirkt bei Text sauberer als PenTile.
- Subpixel-Anordnung: vom Hersteller nicht angegeben
- Foveated RenderingOb außerhalb des Blickpunkts Details reduziert werden.
- Foveated Rendering: vom Hersteller nicht angegeben
- SehkorrekturWie Brillenträger es nutzen, und in welchem Dioptrienbereich.
- Eingebaute Dioptrienverstellung · -4 bis 0 dpt
- AbmessungenBreite, Höhe und Tiefe des Geräts.
- 155 × 50.1 × 56.5 mm
- Gewicht mit KopfbandMit dem mitgelieferten Kopfband — das tatsächlich getragene Gewicht.
- Gewicht mit Kopfband: vom Hersteller nicht angegeben
- KopfbandWeiches oder starres Band. Bestimmt, wie das Gewicht nach einer Stunde sitzt.
- Brillenfassung
- MaterialienGehäuse und Gesichtsauflage, laut Hersteller.
- Plastic
- FarbenFarben, in denen es verkauft wird.
- Schwarz
- Haptik im HeadsetVibration im Headset selbst, nicht in den Controllern.
- Nein
- TrackingOb Inhalte im Raum stehen bleiben (6DoF), der Kopfdrehung folgen (3DoF) oder schlicht fixiert sind.
- 3DoF (nur Drehung)
- Tracking-KamerasWie viele Kameras die Position bestimmen.
- 1
- Tracking-FrequenzWie oft die Position berechnet wird. Höher ist stabiler.
- Tracking-Frequenz: vom Hersteller nicht angegeben
- TiefensensorEin eigener Abstandssensor zusätzlich zu den Kameras.
- Tiefensensor: vom Hersteller nicht angegeben
- HandtrackingOb sich die Oberfläche mit bloßen Händen bedienen lässt, ohne Controller und ohne Telefon.
- Nein
- GesichtstrackingErfasst die Mimik — für Avatare, nicht für Trainingsszenarien.
- Nein
- KörpertrackingWie viel vom Körper das Gerät kennt. Geschätzte Beine sind keine getrackten Beine.
- Keines
- Controller enthaltenOb Motion-Controller im Karton liegen, separat gekauft werden — oder das Gerät nur mit den Händen arbeitet.
- Controller enthalten: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller-Tracking6DoF-Controller tracken Position und Drehung, eine Hand greift also im Raum; 3DoF zeigen nur. „Keine“ heißt nur Hände.
- Controller-Tracking: vom Hersteller nicht angegeben
- Weitere EingabemethodenEingabewege jenseits von Controller und bloßen Händen.
- Weitere Eingabemethoden: vom Hersteller nicht angegeben
- Wo gerechnet wirdOb das Gerät selbst rechnet oder von Telefon, PC oder Gürteleinheit abhängt.
- Vom Telefon betrieben
- ProzessorProzessor und Speicher im Inneren. Daraus leiten wir die Leistungseinstufung oben ab.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- ProzessorKerne und Taktraten, sofern der Hersteller sie nennt.
- Prozessor: vom Hersteller nicht angegeben
- GrafikeinheitDer Grafikteil des Chips.
- Grafikeinheit: vom Hersteller nicht angegeben
- ArbeitsspeicherArbeitsspeicher des Geräts. Zusammen mit dem Chip bestimmt er, wie komplex eine Szene sein darf.
- Arbeitsspeicher: vom Hersteller nicht angegeben
- PlattformDie Plattform, gegen die eine App gebaut wird — und die ein MDM sprechen muss.
- USB-C DisplayPort
- SpeicherPlatz für heruntergeladene Kurse. Mehr zählt für eine Offline-Bibliothek in mehreren Sprachen.
- Speicher: vom Hersteller nicht angegeben
- SD-KartensteckplatzOb sich der Speicher per Karte erweitern lässt.
- SD-Kartensteckplatz: vom Hersteller nicht angegeben
- Apps von DrittanbieternWie die Anwendung eines Drittanbieters auf das Gerät kommt: als gewöhnliches Android-Paket, nur über ein Hersteller-SDK oder gar nicht.
- App läuft auf dem Telefon
- Skillsive-Apps laufenUnsere eigene Aussage, ob Skillsive-Schulungsanwendungen heute darauf laufen.
- Nein
- Für Schulungen geeignetUnsere Einschätzung, ob das Gerät den echten Einsatz übersteht: Komfort, Hygiene, Flottenverwaltung.
- Für Schulungen geeignet: vom Hersteller nicht angegeben
- ZertifizierungenIndustriezertifikate, die der Hersteller auf seiner eigenen Seite nennt. Leer heißt unbestätigt, nie „wird schon passen“.
- Zertifizierungen: vom Hersteller nicht angegeben
- AnschlüssePhysische Anschlüsse und Ladekontakte.
- magnetic pogo pin
- WLANDie WLAN-Generation — sie bestimmt die Qualität des Streamings.
- WLAN: vom Hersteller nicht angegeben
- BluetoothFür Controller, Kopfhörer und Zubehör.
- Bluetooth: vom Hersteller nicht angegeben
- Bild vom ComputerOb ein Computer das Bild liefern kann, per Kabel oder drahtlos.
- Per Kabel
- AudioEingebauter Ton. Am wichtigsten dort, wo jemand beim Arbeiten einen Remote-Experten hören muss.
- Eingebaute Lautsprecher
- MikrofonEingebautes Mikrofon — die andere Hälfte des Gesprächs mit dem Remote-Experten.
- Nein
- MikrofoneWie viele. Ein Array trennt Stimmen von Lärm, ein einzelnes Mikrofon nicht.
- Mikrofone: vom Hersteller nicht angegeben
- KameraEine Kamera ist die Voraussetzung für Remote-Support und Fotodokumentation.
- Nein
- PreisklasseDie Preisklasse statt eines Preises, der veraltet.
- Mittelklasse
- EinführungspreisDer Einführungspreis des Herstellers. Feste Geschichte, veraltet also nie.
- 499 USD
- Preis je KonfigurationWas jede Konfiguration zum Start kostete.
- Preis je Konfiguration: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis heuteUngefährer aktueller Nettopreis in USD — ein allgemeiner Wert, da sich diese Preise nach Abzug der Steuer kaum zwischen Regionen unterscheiden. Momentaufnahme vom angegebenen Datum, kein Angebot.
- Preis heute: vom Hersteller nicht angegeben
Für wen dieses Gerät gedacht ist
Die Luma Pro ist ein Display für Telefon oder Laptop: 79 g, 52 Grad und 1000 Nits über USB-C, mit elektrochromer Abdunklung, damit das Bild in hellen Räumen besteht. Sie passt zum Ansehen, Lesen und als Zweitbildschirm unterwegs — nicht zu Schulungen, denn sie führt nichts Eigenes aus.
Was es vom Vorgänger unterscheidet
Gegenüber der XREAL One ist sie mit 1000 statt 600 Nits heller und mit 52 statt 50 Grad leicht weiter, hat aber keinen Ankerchip an Bord — die Bildstabilität hängt an der Software am anderen Ende. Gegenüber VITUREs eigener Beast ist sie die ältere und dunklere der beiden.
Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht
Keine Kamera, keine eigene Anwendungsplattform, keine Geräteverwaltung und in unseren Daten kein Mikrofon. Unsere Kurse laufen nicht darauf. Alles hängt am verbundenen Gerät, auch die Laufzeit, und 3DoF heißt, dass der Bildschirm dem Kopf folgt, sofern die Host-Software ihn nicht fixiert.
VITURE Luma Pro in unabhängigen Testberichten
Testberichte, die wir für lohnenswert halten — jeder mit einer Notiz dazu, was der Tester tatsächlich geprüft hat und was das für einen Schulungs-Rollout bedeutet. Wir besitzen diese Hardware nicht, die Tests sind also ihre; unsere ist die Einordnung.
- GizmoSlipTech2025
Zweihundert Stunden Nutzung, weit jenseits des Punktes, an dem der Reiz eines Testgeräts nachlässt. Bei Displaybrillen ist das die entscheidende Zahl: Alles hängt daran, ob man sie in der dritten Stunde noch erträgt.
Auf YouTube ansehen - The Phawx2025
The Phawx misst, was andere beschreiben, und Helligkeit ist das Hauptargument der Luma Pro. Sehenswert, wenn Sie wissen müssen, wie sich das Panel in einem beleuchteten Raum verhält statt im abgedunkelten Studio eines Testers.
Auf YouTube ansehen - Adam Savage’s Tested2025
Ein direkter Vergleich mit der XREAL One — die Wahl, vor der Käufer dieser Klasse tatsächlich stehen. Direktvergleiche aktueller Modelle sind nützlicher als jeder Einzeltest, denn die Unterschiede, die ein Nebeneinander überstehen, sind die echten.
Auf YouTube ansehen
An YouTube geht nichts, bevor Sie auf Wiedergabe klicken. Danach erhält Google Ihre IP-Adresse und Gerätedaten und verarbeitet sie gegebenenfalls außerhalb des EWR — Einzelheiten in unserer Datenschutzerklärung.
VITURE Luma Pro — häufige Fragen
- Was bringt elektrochrome Abdunklung bei Display-Brillen?
- Sie verdunkelt die Gläser elektronisch, damit das projizierte Bild in einem hellen Raum seinen Kontrast behält, statt vom Hintergrund überstrahlt zu werden. Bei Birdbath-Optik ist das der Unterschied zwischen einem nutzbaren Bildschirm im Zug bei Tageslicht und einem grauen.
- Kann man in der VITURE Luma Pro an Dokumenten arbeiten?
- Bei einem einzelnen Dokument oder Codefenster ja — 52 Grad sind ein großer Bildschirm in einigen Metern Entfernung. Für mehrere Fenster nebeneinander wird es eng, und die auf dieses Blickfeld verteilte Laptop-Auflösung macht lange Textarbeit anstrengender als am Monitor.
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Die nächstliegenden Geräte derselben Klasse, sortiert nach Verfügbarkeit und Einführungspreis — nicht nach unserer Einschätzung.
Spezifikation am 2026-08-04 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation
Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.



