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Varjo VR-2

Varjo · 2019 · VR über PC

Varjo VR-2

Ein Headset von 2019 mit Auflösung des menschlichen Auges: Bionic Display, automatischer IPD und Pflichtlizenz.

EingestelltNicht für unsere Schulungen
Auflösung pro Auge
1440x1600
Bildwiederholrate
60 / 90 Hz
Gewicht
605 g
Sichtfeld
87°
Akku
Skillsive-Apps laufen
Nein

Varjo VR-2 — Spezifikation und Fazit

Die VR-2 stützte sich auf eine Idee: ein kleines, extrem dichtes Micro-OLED dorthin setzen, wo man hinsieht, und ein breiteres AMOLED darum herum. Varjo nannte das Ergebnis über 60 Pixel pro Grad, und 2019 kam nichts anderes dem Ablesen eines Instruments in Originalgroesse nahe. Alles um diese Idee herum war industriell statt fuer Verbraucher gedacht — automatischer, motorisierter Augenabstand, damit ein Headset ohne Neukalibrierung zwischen Bedienern wechselt, Eyetracking mit 100 Hz und Genauigkeit unter einem Grad, und eine Bindung an separat gekaufte SteamVR-Basisstationen. Was das Datenblatt nie zeigte, ist der wahre Einstiegspreis: Varjo schlug jedem Geraet ein verpflichtendes Software- und Support-Abo von 795 Euro pro Jahr auf, mindestens ein Jahr, zusaetzlich zu den 4.995 Dollar.

Die Zahl, die ueber einen VR-2-Rollout entscheidet, steht nicht im Datenblatt. Varjo koppelte an jedes Geraet ein verpflichtendes Software- und Support-Abo — 795 Euro pro Jahr fuer die VR-2, mindestens ein Jahr, ausdruecklich als Aufschlag auf den Preis aller Kaeufe formuliert — womit der reale Einstieg bei rund 5.790 Euro je Arbeitsplatz liegt, bevor eine einzige Basisstation oder ein Controller gekauft ist. Beides fehlt in der Verpackung: Die VR-2 braucht SteamVR-Basisstationen, fuer Raumskala am besten vier, und SteamVR-Controller, alles separat. Varjo lieferte in 35 Laender ausschliesslich zur geschaeftlichen Nutzung, und der Support steht seither still: Die letzte fuer diese Generation empfohlene Version ist Varjo Base 3.7.2, ohne genanntes Support-Ende.

Nur von historischem Interesse. Unsere Kurse sind Android-Standalone-Builds, dies ist ein SteamVR-Headset — sie liefen nie darauf und werden es nie. Wer eine VR-2 geerbt hat, liest es ehrlich so: Die Hardware loest weiterhin Details auf, die fast nichts sonst aufloest, und alles um sie herum ist stehengeblieben — keine aktuelle Software, keine datierte Support-Zusage und eine Basisstationsbindung an einen Raum. Heute nicht kaufen; geht es wirklich um das Ablesen feiner Details in Originalgroesse, hat Varjo die Idee in der XR-4-Linie fortgefuehrt.

Einordnung in der eigenen Klasse

Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „VR — PC-gebunden“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.

Sichtfeld87°
45°200°

Median dieser Klasse: 110°, aus 39 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Gewicht605 g
107 g815 g

Median dieser Klasse: 500 g, aus 26 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Einführungspreis4995 USD
398 USD38500 USD

Median dieser Klasse: 899 USD, aus 45 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Controller und Handtracking

Illustration folgt

Controller

6DoF

Separat erhältlich

Wie er getrackt wird

Basisstationen (Lighthouse)

Basisstationen tasten den Raum mit Lasern ab. Die Abdeckung ergibt sich daraus, wo die Boxen hängen, und nicht daraus, was das Headset sieht — Verdeckung ist damit kein Thema mehr, die Boxen sind ein zusätzlicher Kauf.

Andere Controller

Jeder SteamVR-Controller (Lighthouse)

Index Controller · HTC Vive controller

Bloße Hände

Kein Handtracking — der Controller ist der einzige Weg hinein.

Vollständige Spezifikation

Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.

HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
Varjo
KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
VR — PC-gebunden
GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
VR über PC
AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
2019-10-15
MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
2019
VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
Eingestellt
Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben

PanelDer Bildschirmtyp. micro-OLED liefert tieferes Schwarz und höheren Kontrast; LCD ist heller und günstiger.
OLED
OptikDie Linsen vor dem Panel. Pancake bleibt näher am Rand scharf als älteres Fresnel — das entscheidet, wie stark ein Teilnehmer den Kopf ausrichten muss, um etwas zu lesen.
Optik: vom Hersteller nicht angegeben
AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
Beide Augen
Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
1440x1600
BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
60/90 Hz
SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
87°
PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
Helligkeit: vom Hersteller nicht angegeben
GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
605 g

Für wen dieses Gerät gedacht ist

Teams fuer Simulation, Designpruefung und Human-Factors-Forschung der Jahre 2019-2021, die reale Instrumentierung in Originalgroesse ablesen mussten und bereits einen SteamVR-Raum und eine Workstation hatten. Heute: nur Organisationen, die bereits eines besitzen und wissen wollen, ob sie es weiterbetreiben. Wer neue Hardware spezifiziert, sollte diese Seite hoechstens als Kontext lesen.

Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht

Varjo veroeffentlichte weder Abmessungen noch einen IPD-Bereich in Millimetern noch ein Mikrofon — weder auf den VR-2-Seiten noch in der Kurzanleitung noch im Sicherheits-PDF; die IPD-Zeile sagt nur, dass die Anpassung automatisch erfolgt. Auch ein Support-Ende fehlt: Varjo veroeffentlichte ein datiertes Lebensende ausschliesslich fuer die dritte Generation, also XR-3, VR-3 und Aero, und diese Mitteilung wird hier bewusst nicht uebertragen. Die staerkste verfuegbare Aussage fuer diese Generation ist eine Software-Obergrenze, kein Datum. Das Sichtfeld ist als unqualifizierte 87 Grad ohne Achsenangabe genannt, und die Aufloesungszeile fuehrt zwei Panels je Auge auf, sodass keine einzelne Zahl sie beschreibt.

Varjo VR-2 — häufige Fragen

Warum nennen andere Seiten fuer die Varjo VR-2 1440x1600 pro Auge, wenn Varjo ueber 60 Pixel pro Grad angab?
Weil sie das halbe Display abdrucken. Die VR-2 nutzt ein Bionic Display: Ein Micro-OLED mit 1920x1080 als Schaerfebereich sitzt je Auge in einem AMOLED-Kontextpanel mit 1440x1600. Die ueber 60 Pixel pro Grad gelten fuer den Schaerfebereich, also das, worauf man tatsaechlich blickt, waehrend das Kontextpanel die Peripherie in gewoehnlicher Dichte fuellt. Seiten, die nur den Kontextwert zitieren, beschreiben ein technisch schwaecheres Geraet als das, was Varjo verkauft hat.
Was kostete eine Varjo VR-2 wirklich auf dem Schreibtisch?
Rund 5.790 Euro vor Zubehoer, nicht die 4.995 Dollar vom Preisschild. Varjo koppelte an jede VR-2 ein Support-Abo von 795 Euro pro Jahr, auf der eigenen Seite als Aufschlag auf den Preis aller Kaeufe formuliert, mit einem Jahr Mindestlaufzeit. Zusaetzlich kam das Headset ohne SteamVR-Basisstationen und ohne Controller — beides erforderlich, beides separat — und brauchte eine Workstation mit zwei DisplayPort-1.2-Ausgaengen.
Ist die Varjo VR-2 dasselbe wie die VR-2 Pro?
Nein, und der Unterschied ist nicht kosmetisch. Die Pro war eine eigene SKU zu 5.995 Dollar mit hoeherem Abo von 995 Euro jaehrlich und ergaenzte integriertes Ultraleap-Handtracking, ein 250-Gramm-Gegengewicht und ein Zehn-Meter-Kabel statt fuenf. Die Basis-VR-2 hat gar kein Handtracking. Das Uebertragen von Werten zwischen beiden ist ein haeufiger Fehler, weil sich die Seiten sonst fast gleich lesen.

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Spezifikation am 2026-08-17 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation

Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.