VR-Pilotprojekt mit nur einer VR-Brille

Ein praktischer Plan fürs VR-Pilotprojekt: eine Brille, ein Szenario, eine Gruppe. Was Sie brauchen, wie Sie vorgehen, was Sie messen, wann Sie skalieren.

Patryk Gawłowski 6 Min. Lesezeit
Einzelne VR-Brille auf einem Tisch neben einer kurzen Pilot-Checkliste und einem Ergebnisdiagramm

Häufige Fragen

Wie viele VR-Brillen brauche ich für ein VR-Pilotprojekt?
Eine reicht. Ein Pilot ist ein kontrollierter Test und keine Einführung. Eine einzelne VR-Brille, als Station betrieben und reihum genutzt, zeigt Ihnen Inhalt, Logistik und die Reaktion der eigenen Mitarbeitenden, bevor Sie Geld für eine Geräteflotte ausgeben.
Wie lange sollte ein VR-Pilotprojekt dauern?
Planen Sie zwei bis vier Wochen: ein paar Tage für Einrichtung und Szenarioauswahl, ein bis zwei Wochen, um alle Teilnehmenden durchlaufen zu lassen, und einige Tage für Rückmeldungen und Abschlussdaten. Kurz genug, damit der Pilot eine Entscheidung bleibt und kein Projekt wird.
Was sollte ich in einem VR-Pilotprojekt messen?
Vier Dinge: Abschlussquote, Zeit pro Person inklusive Einrichtung, die selbst eingeschätzte Handlungssicherheit vor und nach der Sitzung sowie eine kurze schriftliche Reaktion. Diese vier Werte beantworten die einzige Frage, die zählt — lohnt sich der Rollout auf mehr Leute?
Ab wann lohnt sich der Kauf weiterer VR-Brillen?
Die Wirtschaftlichkeit von VR lebt von der Skalierung. Im PwC-Modell von 2020 erreichte VR bei rund 375 Lernenden Kostenparität mit Präsenztraining und war bei 3.000 Lernenden 52% kosteneffizienter. Unterhalb einiger Hundert wiederkehrender Schulungen pro Jahr kann ein Trainer günstiger bleiben — der Pilot zeigt, auf welcher Seite dieser Linie Sie stehen.

Über den Autor

Patryk Gawłowski

Patryk Gawłowski

Support & Vertrieb

Verantwortlich für Kundensupport und Vertrieb bei EHS VR — erster Ansprechpartner für Unternehmen, die VR-Training einführen.