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Vuzix M400C

Vuzix · 2022 · AR über Smartphone

Vuzix M400C

Die Vuzix M400 ohne Computer: ein monokulares 640x360-Display und eine Autofokus-Kamera, die ein Smartphone oder PC über ein USB-C-Kabel ansteuert.

Eingestellt
Display
Micro-OLED, ein Auge
Helligkeit
2000 Nits
Gewicht
68 g
Sichtfeld
16.8°
Akku
Skillsive-Apps laufen
Nein

Vuzix M400C — Spezifikation und Fazit

Die M400C ist keine Datenbrille, die selbst etwas ausführt. Sie ist ein Peripheriegerät: ein abdeckendes OLED-Panel mit 640x360 über rund 16,8 Grad diagonal, eine Kamera mit Autofokus, drei Mikrofone mit Rauschunterdrückung und ein Lautsprecher, alles gespeist von einem Host über ein einziges USB-C-Kabel im DisplayPort Alt Mode. Mit 2000 Nits bleibt das Panel in einer hellen Halle lesbar, und mit 68 Gramm lässt es sich auf einem Brillengestell eine ganze Schicht lang tragen. Für die Schulung heißt das: Eine Auszubildende kann im Randbereich eines Auges eine Checkliste, eine Arbeitsanweisung oder das Bild einer entfernten Fachkraft lesen und zurückspielen, worauf sie gerade schaut. Eine 3D-Szene rendert das Gerät nicht, die Position der Trägerin verfolgt es nicht, und alles auf dem Display erzeugt das Smartphone oder Notebook am anderen Kabelende.

Auf der M400C selbst gibt es nichts auszurollen. Die Brille hat kein Betriebssystem, also gibt es keine MDM-Registrierung, keinen Kioskmodus und keinen App-Store auf dem Gerät; verwaltet wird stattdessen das Android-Smartphone oder der PC als Host, dessen Richtlinien für die Brille automatisch mitgelten. Das vereinfacht die Flottenverwaltung und verdoppelt die Hardwarezahl, denn jede Brille braucht einen Host, den jemand kaufen, laden und absichern muss. Die M400C hat zudem keinen eigenen Akku und bezieht ihre gesamte Energie vom angeschlossenen Host, die Laufzeit ist also die des Hosts, und ein leeres Smartphone bedeutet eine tote Brille. Vuzix verkaufte sie zum Start in die EU und nach Großbritannien, inzwischen steht sie aber auf der Liste der Altprodukte, ein neues Projekt in Polen oder Deutschland heißt daher Restbestände bei Distributoren zu suchen statt beim Hersteller zu bestellen.

Starten Sie 2026 kein neues Programm auf der M400C. Vuzix listet sie neben der M300 und der ersten Blade als eingestelltes Produkt, und die frühere M400C-Produktseite leitet heute auf das aktuelle Sortiment um. Geht es wirklich um Fernunterstützung oder freihändiges Lesen von Dokumenten, sind die weiterhin verkauften M400 oder M4000 die bessere Wahl; geht es um Trainingssimulation, ist dies die falsche Geräteklasse und ein autarkes VR-Headset das Richtige.

Einordnung in der eigenen Klasse

Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — industriell“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.

Gewicht68 g
68 g430 g

Median dieser Klasse: 175 g, aus 11 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Einführungspreis1300 USD
999 USD6000 USD

Median dieser Klasse: 1800 USD, aus 7 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Vollständige Spezifikation

Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.

HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
Vuzix
KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
AR — industriell
GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
AR über Smartphone
AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
2022-02-10
MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
2022
VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
Eingestellt
Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
Support-Ende: Spezifikation am 2026-08-08 auf der Herstellerseite geprüft.

DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
Micro-OLED, ein Auge
AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
Ein Auge
Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
640x360
BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
Bildwiederholrate: Spezifikation am 2026-08-08 auf der Herstellerseite geprüft.
SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
16.8° diagonal*VRcompare — Vuzix M400C specification
PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
Pixeldichte: Spezifikation am 2026-08-08 auf der Herstellerseite geprüft.
HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
2000 Nits*VRcompare — Vuzix M400C specification
GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
68 g

Für wen dieses Gerät gedacht ist

Passend war das für Außendienst- und Lagerteams, die ohnehin in jeder Tasche ein verwaltetes Android-Smartphone hatten und eine Kamera plus ein kleines lesbares Panel am Kopf wollten, ohne ein zweites zu verwaltendes Gerät einzuführen. Ein Gerät für Schulungsräume oder Simulationen war es nie, und das monokulare 640x360-Panel macht das in dem Moment deutlich, in dem man etwas anderes als Text darauf zeigen will.

Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht

Vuzix und VRcompare widersprechen sich bei der grundlegendsten Zahl: Die hauseigene Markteinführungsmeldung nennt für die M400C 68 Gramm, VRcompare 180 Gramm, was näher an der akkubestückten M400 liegt und aus deren Datensatz übernommen wirkt. Ein Sichtfeld oder einen Helligkeitswert hat Vuzix überhaupt nie veröffentlicht, die 16,8 Grad diagonal und 2000 Nits stammen also von VRcompare und sind entsprechend gekennzeichnet. Auch VRcompares Einträge zu WLAN 802.11ac und Bluetooth 5.0 haben wir gestrichen, weil ein passives USB-C-Display ohne Betriebssystem dafür keinen erkennbaren Zweck hat und Vuzix beides nicht dokumentiert. Weder ein Jahr der Einstellung noch ein Support-Ende wurde je veröffentlicht, nur der Umzug auf die Seite der Altprodukte.

Vuzix M400C — häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Vuzix M400 und M400C?
Die M400 ist ein eigenständiger Android-Computer zum Tragen; die M400C ist dieselbe Optik, Kamera und Mikrofonanordnung, nur ohne Computer. Die M400C hat keinen Prozessor, kein Betriebssystem, keinen Speicher und keinen Akku und bezieht ihr Bild per DisplayPort Alt Mode über ein USB-C-Kabel von einem Smartphone oder PC. Deshalb wiegt sie 68 Gramm statt so viel wie die akkubestückte M400, und deshalb unterstützt die M400 Mobile Device Management und die M400C nicht.
Wird die Vuzix M400C 2026 noch verkauft?
Nein. Die Support-Seite von Vuzix führt die M400C zusammen mit der M300 und der ersten Blade unter den Altprodukten, während M400, M4000, Blade 2, Shield, LX1 und Z100 aktuell bleiben, und die frühere M400C-Produktadresse leitet auf das laufende Sortiment um. Die Dokumentation ist weiterhin online und Restexemplare tauchen bei Distributoren auf, ein veröffentlichtes Support-Ende gibt es aber nicht. Ein Kauf heute ist damit ein Abverkauf, kein Einstieg in eine gepflegte Produktlinie.
Laufen die VR-Schulungen von Skillsive auf der Vuzix M400C?
Nein. Unsere Kurse sind autarke Android-VR-Anwendungen, und die M400C führt überhaupt keine Anwendungen aus: Sie ist ein monokulares 640x360-Panel ohne Positionstracking und ohne eigene Rechenleistung. Für VR-Schulungen braucht es ein autarkes Headset mit 6DoF-Tracking. Die ehrliche Aufgabe der M400C ist Fernunterstützung und freihändiges Lesen, nicht Simulation.

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Spezifikation am 2026-08-08 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation

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