Lynx R1 — Spezifikation und Fazit
Das R1 liefert 1600x1600 Pixel pro Auge über 90 Grad horizontales Sichtfeld bei 90 Hz, auf LCD-Panels mit RGB-Stripe-Subpixeln. Für große Beschriftungen, Gefahrenpiktogramme und Maschinenumrisse reicht das, aber Kleingedrucktes wie ein Typenschild oder eine Armaturenkennzeichnung zwingt die Teilnehmerin zum Herantreten. Das Handtracking auf Ultraleap-Basis arbeitet ohne Controller, was zu Sicht- und Zeigeprozeduren passt; der 6DoF-Controller Lynx R1 wurde separat verkauft und lag der Basisversion nicht bei. Die Hardware-IPD reicht laut Herstellerdokumentation von 56 bis 76 mm und damit weiter als üblich, und das hochklappbare Visier erlaubt dem Trainer einen Blickkontakt, ohne den Haloreif zu öffnen. Der Snapdragon XR2 mit 6 GB RAM ist Silizium von 2022: Unsere Kurse laufen, aber am unteren Rand des von uns Unterstützten.
Es gibt nichts mehr auszurollen. Ein französisches Handelsgericht ordnete am 4. März 2026 die Zwangsliquidation von Lynx samt sofortiger Einstellung des Betriebs an, also gibt es kein Hersteller-MDM, keinen Kioskmodus, keine Unternehmenslizenzierung und keinen RMA-Weg. Distributoren, die die Enterprise Edition führten, darunter Komete XR, führen sie als ausverkauft. Inhalte lassen sich weiterhin als Android-APK über den USB-C-Anschluss installieren, und der SD-Kartenslot sowie die 3,5-mm-Buchse helfen im geteilten Schulungsraum, doch die Hygiene endet beim magnetischen Schaumstoff-Gesichtsinterface, für das es keinen offiziellen Nachschub mehr gibt. Drei Stunden Akkulaufzeit tragen einen Schulungstag nur mit Ladepausen, und Ersatzakkus sind nicht zu kaufen.
Kaufen Sie das R1 2026 nicht für eine Schulungsflotte. Der Hersteller ist in Liquidation, die Software bekommt kein Update mehr, und Geräte ohne Servicevertrag sind in einem Raum voller Mitarbeitender ein Risiko. Wer bereits Geräte besitzt, fährt sie als Reservepool bis zum Ausfall weiter und plant den Ersatz auf einem heute unterstützten Standalone-Headset.
Einordnung in der eigenen Klasse
Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „VR — autark“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.
Median dieser Klasse: 103°, aus 25 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 180 Min., aus 26 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Median dieser Klasse: 624 USD, aus 36 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Controller und Handtracking

Lynx R1 Controller
6DoF
Nicht in der Box und nicht von Lynx selbst: Der R1 setzt auf Ultraleap-Handtracking, die optionalen Controller baut Finch. Ein beleuchteter Ring, gelesen von den Kameras des Headsets — jene Anordnung, die die Quest zum Standard machte.
Separat erhältlichWie er getrackt wird
Kameras des Headsets
Das Headset beobachtet Marker am Controller und verliert deshalb eine Hand hinter dem Rücken oder tief an der Hüfte, bis sie wieder ins Blickfeld kommt.
Der Controller selbst
- Bedienelemente
- joystick · face button · index trigger · grip button
Andere Controller
Bestimmte Controller eines anderen Herstellers
Finch controllers, sold separately
Bloße Hände
Vollständiges Handskelett
Die Anwendung erhält eine Handpose mit Gelenken, sodass ein Szenario prüfen kann, was die Finger tun, und die Hand in Bewegung zeichnen kann.
Handtracking-SDK: Ultraleap
Vollständige Spezifikation
Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.
- HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
- Lynx
- KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
- VR — autark
- GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
- Autarkes VR
- AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
- 2020-01-28
- MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
- 2022
- VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
- Eingestellt 2026
- Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
- 2026-03-04
- PanelDer Bildschirmtyp. micro-OLED liefert tieferes Schwarz und höheren Kontrast; LCD ist heller und günstiger.
- LCD
- OptikDie Linsen vor dem Panel. Pancake bleibt näher am Rand scharf als älteres Fresnel — das entscheidet, wie stark ein Teilnehmer den Kopf ausrichten muss, um etwas zu lesen.
- Katadioptrisch (Apple)
- AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
- Beide Augen
- Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
- 1600x1600
- BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
- 90 Hz
- SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
- 90° horizontal
- PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
- Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
- Helligkeit: vom Hersteller nicht angegeben
- GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
- Gewicht: vom Hersteller nicht angegeben
- Sichtbares SichtfeldWas das Auge durch die Optik sieht, nach Achsen.
- 90° horizontal · 90° vertikal
- Gerendertes SichtfeldWas das Gerät rendert. Nie kleiner als das Sichtbare.
- Gerendertes Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Binokulare ÜberlappungWo beide Augen dasselbe sehen — dort entsteht Tiefe.
- Binokulare Überlappung: vom Hersteller nicht angegeben
- Mittlere PixeldichtePixel pro Grad über das Bild. Mehr ist schärfer.
- Mittlere Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Maximale PixeldichteDer schärfste Punkt, meist die Linsenmitte.
- Maximale Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Subpixel-AnordnungAnordnung der Farbpunkte im Pixel. Stripe wirkt bei Text sauberer als PenTile.
- RGB-Stripe · 3 Subpixel pro Pixel
- Foveated RenderingOb außerhalb des Blickpunkts Details reduziert werden.
- Foveated Rendering: vom Hersteller nicht angegeben
- PassthroughWas die Frontkameras liefern: Farbe, Graustufen oder nichts.
- Passthrough: vom Hersteller nicht angegeben
- Passthrough-KamerasAuflösung, Dichte und Bildrate dieses Kamerabilds.
- Passthrough-Kameras: vom Hersteller nicht angegeben
- IPD-EinstellungAnpassung des Linsenabstands an die Augen. Motorisiert geht am schnellsten, wenn eine Brille weitergereicht wird.
- Manuell
- IPD-BereichWie weit sich die Linsen an den Augenabstand anpassen. Ein enger Bereich schließt einen Teil der Erwachsenen aus, was bei geteilten Geräten zählt.
- 56–76 mm
- Mit Brille nutzbarOb Brillenträger sie nutzen können — sie passt darüber oder nimmt Korrektureinsätze auf.
- Mit Brille nutzbar: vom Hersteller nicht angegeben
- SehkorrekturWie Brillenträger es nutzen, und in welchem Dioptrienbereich.
- Sehkorrektur: vom Hersteller nicht angegeben
- AbmessungenBreite, Höhe und Tiefe des Geräts.
- Abmessungen: vom Hersteller nicht angegeben
- Gewicht mit KopfbandMit dem mitgelieferten Kopfband — das tatsächlich getragene Gewicht.
- 500 g
- KopfbandWeiches oder starres Band. Bestimmt, wie das Gewicht nach einer Stunde sitzt.
- Starrer Halo-Bügel
- MaterialienGehäuse und Gesichtsauflage, laut Hersteller.
- Foam facial interface
- FarbenFarben, in denen es verkauft wird.
- Schwarz · Silber
- Haptik im HeadsetVibration im Headset selbst, nicht in den Controllern.
- Nein
- TrackingOb Inhalte im Raum stehen bleiben (6DoF), der Kopfdrehung folgen (3DoF) oder schlicht fixiert sind.
- inside-out 6DoF
- BasisstationenOb vor dem Einsatz Basisstationen montiert werden müssen.
- Nicht nötig
- Tracking-KamerasWie viele Kameras die Position bestimmen.
- 2
- Tracking-FrequenzWie oft die Position berechnet wird. Höher ist stabiler.
- Tracking-Frequenz: vom Hersteller nicht angegeben
- TiefensensorEin eigener Abstandssensor zusätzlich zu den Kameras.
- Tiefensensor: vom Hersteller nicht angegeben
- HandtrackingOb sich die Oberfläche mit bloßen Händen bedienen lässt, ohne Controller und ohne Telefon.
- Ja
- Genauigkeit des HandtrackingsWie viel von der Hand in der Anwendung ankommt: ein Fingertippen oder eine Handpose mit Gelenken, die ein Szenario auslesen kann.
- Vollständiges Handskelett
- Hände und Controller gleichzeitigOb ein Controller in der einen und eine freie Hand in der anderen gleichzeitig funktionieren.
- Hände und Controller gleichzeitig: vom Hersteller nicht angegeben
- Handtracking-SDKDas SDK, über das eine Anwendung das Handtracking erreicht, samt benannter Modi, die sein Verhalten ändern.
- Ultraleap
- Eye-TrackingDie Brille weiß, wohin der Teilnehmer schaut. Ermöglicht schärfere Darstellung im Blickpunkt und Aufmerksamkeitsanalyse.
- Nein
- GesichtstrackingErfasst die Mimik — für Avatare, nicht für Trainingsszenarien.
- Nein
- KörpertrackingWie viel vom Körper das Gerät kennt. Geschätzte Beine sind keine getrackten Beine.
- Körpertracking: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller enthaltenOb Motion-Controller im Karton liegen, separat gekauft werden — oder das Gerät nur mit den Händen arbeitet.
- Nein
- Controller-ModellDer Herstellername des Controllers.
- Lynx R1 Controller
- Controller-Tracking6DoF-Controller tracken Position und Drehung, eine Hand greift also im Raum; 3DoF zeigen nur. „Keine“ heißt nur Hände.
- 6DoF
- Tracking-Verfahren des ControllersWas bestimmt, wo der Controller ist. Das entscheidet, ob er hinter dem Rücken und an der Hüfte weiterarbeitet — „6DoF“ allein sagt das nicht.
- Kameras des Headsets
- Andere ControllerOb das Headset mit anderen Controllern als den mitgelieferten funktioniert.
- Bestimmte Controller eines anderen Herstellers — Finch controllers, sold separately
- Fingertracking am ControllerOb der Controller einzelne Finger erfasst, und wie.
- Fingertracking am Controller: vom Hersteller nicht angegeben
- BedienelementeTasten, Sticks und Trigger des Controllers.
- joystick · face button · index trigger · grip button
- Controller-HaptikVibrationsfeedback in der Hand.
- Controller-Haptik: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller-StromversorgungEinwegbatterien oder fester Akku — eine Flottenfrage.
- Controller-Stromversorgung: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller-GewichtEin Controller, laut Hersteller.
- Controller-Gewicht: vom Hersteller nicht angegeben
- Weitere EingabemethodenEingabewege jenseits von Controller und bloßen Händen.
- Weitere Eingabemethoden: vom Hersteller nicht angegeben
- LeistungWie viel die Brille stemmt — schärfere Szenen, mehr Objekte, flüssigere Mixed Reality. Mehr ist besser.
- Basis
- ProzessorProzessor und Speicher im Inneren. Daraus leiten wir die Leistungseinstufung oben ab.
- Qualcomm Snapdragon XR2
- ProzessorKerne und Taktraten, sofern der Hersteller sie nennt.
- Octa-core Kryo 585
- GrafikeinheitDer Grafikteil des Chips.
- Adreno 650
- ArbeitsspeicherArbeitsspeicher des Geräts. Zusammen mit dem Chip bestimmt er, wie komplex eine Szene sein darf.
- 6 GB
- PlattformDie Plattform, gegen die eine App gebaut wird — und die ein MDM sprechen muss.
- Android
- SpeicherPlatz für heruntergeladene Kurse. Mehr zählt für eine Offline-Bibliothek in mehreren Sprachen.
- 128 GB
- SD-KartensteckplatzOb sich der Speicher per Karte erweitern lässt.
- Ja
- AkkuLaufzeit laut Hersteller. Ein wechselbarer Akku zählt mehr als die Zahl.
- 180 Min.
- Akkukapazität (Wh)Energie der Zelle. Mehr bedeutet länger bei gleichem Verbrauch.
- Akkukapazität (Wh): vom Hersteller nicht angegeben
- Akkukapazität (mAh)Dieselbe Angabe in der anderen Einheit. Wir rechnen nie um.
- Akkukapazität (mAh): vom Hersteller nicht angegeben
- LadezeitVon leer auf voll. Hersteller nennen das selten, daher stammt es meist von dem, der es gemessen hat.
- Ladezeit: vom Hersteller nicht angegeben
- NetzteilLeistung des mitgelieferten Netzteils — sie bestimmt die Ladezeit.
- Netzteil: vom Hersteller nicht angegeben
- Externer AkkuAkku am Kabel oder in einer Einheit statt am Kopf.
- Externer Akku: vom Hersteller nicht angegeben
- LadeetuiZusätzliche Laufzeit im mitgelieferten Etui.
- Ladeetui: vom Hersteller nicht angegeben
- Akku im Betrieb wechselbarOb ein geladener Akku den leeren ersetzt, ohne die Sitzung zu beenden. Das entscheidet, ob eine Brille eine Ganztags-Schulungsstation tragen kann.
- Akku im Betrieb wechselbar: vom Hersteller nicht angegeben
- Skillsive-Apps laufenUnsere eigene Aussage, ob Skillsive-Schulungsanwendungen heute darauf laufen.
- Ja
- Für Schulungen geeignetUnsere Einschätzung, ob das Gerät den echten Einsatz übersteht: Komfort, Hygiene, Flottenverwaltung.
- Nein
- Kiosk-Modus / MDMHerstellerwerkzeuge zum Registrieren von Geräten, Ausrollen einer App und Sperren der Brille darauf. Ab zehn Geräten praktisch Pflicht.
- Nein
- Business-VarianteEine offizielle Business-Stufe, damit die Geräte dem Unternehmen gehören und nicht privaten Konten.
- Nein
- Wechselbare GesichtsauflageAbnehmbare, abwischbare Gesichtsauflage. Verbrauchsmaterial — und der Unterschied zwischen geteiltem Einsatz und Beschwerden.
- Wechselbare Gesichtsauflage: vom Hersteller nicht angegeben
- ZertifizierungenIndustriezertifikate, die der Hersteller auf seiner eigenen Seite nennt. Leer heißt unbestätigt, nie „wird schon passen“.
- Zertifizierungen: vom Hersteller nicht angegeben
- AnschlüssePhysische Anschlüsse und Ladekontakte.
- USB Type-C · headphone jack
- WLANDie WLAN-Generation — sie bestimmt die Qualität des Streamings.
- 6
- BluetoothFür Controller, Kopfhörer und Zubehör.
- 5.0
- Bild vom ComputerOb ein Computer das Bild liefern kann, per Kabel oder drahtlos.
- Bild vom Computer: vom Hersteller nicht angegeben
- AudioEingebauter Ton. Am wichtigsten dort, wo jemand beim Arbeiten einen Remote-Experten hören muss.
- Eingebaute Lautsprecher · Kopfhöreranschluss
- MikrofonEingebautes Mikrofon — die andere Hälfte des Gesprächs mit dem Remote-Experten.
- Ja
- MikrofoneWie viele. Ein Array trennt Stimmen von Lärm, ein einzelnes Mikrofon nicht.
- Mikrofone: vom Hersteller nicht angegeben
- PreisklasseDie Preisklasse statt eines Preises, der veraltet.
- Enterprise
- EinführungspreisDer Einführungspreis des Herstellers. Feste Geschichte, veraltet also nie.
- 849 USD
- Preis je KonfigurationWas jede Konfiguration zum Start kostete.
- Headset only 849 USD · Headset with controllers 948 USD · Enterprise Edition 1299 USD
- Preis heuteUngefährer aktueller Nettopreis in USD — ein allgemeiner Wert, da sich diese Preise nach Abzug der Steuer kaum zwischen Regionen unterscheiden. Momentaufnahme vom angegebenen Datum, kein Angebot.
- Preis heute: vom Hersteller nicht angegeben
- Tragekomfort (aus Tests)Wie es sich über eine ganze Sitzung trägt. Bewertet aus der Übereinstimmung unabhängiger Tests, nicht aus eigenen Tests.
- Tragekomfort (aus Tests): vom Hersteller nicht angegeben
- Randschärfe (aus Tests)Schärfe außerhalb der Linsenmitte. Bewertet aus der Übereinstimmung unabhängiger Tests.
- Randschärfe (aus Tests): vom Hersteller nicht angegeben
- Tracking-Zuverlässigkeit (aus Tests)Wie sich das Tracking bei wenig Licht und schnellen Bewegungen schlägt. Bewertet aus Testübereinstimmung.
- Tracking-Zuverlässigkeit (aus Tests): vom Hersteller nicht angegeben
- Qualität des Handtrackings (aus Tests)Wie brauchbar controllerfreies Handtracking im Schulungsszenario ist. Bewertet aus Testübereinstimmung.
- Qualität des Handtrackings (aus Tests): vom Hersteller nicht angegeben
Für wen dieses Gerät gedacht ist
Sinnvoll nur für Betriebe, die R1-Geräte bereits im Schrank haben, oder für Forschungsgruppen, die den Rohzugriff auf die Kameras über das Lynx-SDK brauchen und ohne Herstellersupport auskommen. Wer eine erste Flotte beschafft oder Rechnung, Garantie und Geräteverwaltung benötigt, sucht besser anderswo.
Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht
Lynx hat nie ein Gewicht ohne Kopfband veröffentlicht — die 500 g gelten mit Haloreif — und nirgends finden sich Abmessungen, Ladezeit, Ladeleistung oder ein Helligkeitswert. Keine der zugänglichen Spezifikationen sagt, ob das Passthrough farbig ist, deshalb bleibt das Feld leer. VRcompare nennt 6 GB RAM und Android 10, das Listing von Komete XR 8 GB und Android 12; wir behalten 6 GB und lassen die OS-Version ganz weg, statt einen unauflösbaren Widerspruch festzuschreiben. Seit der Liquidation zeigt die Herstellerseite nur noch das unveröffentlichte R2, die R1-Produktseite ist verschwunden.
Lynx R1 in unabhängigen Testberichten
Testberichte, die wir für lohnenswert halten — jeder mit einer Notiz dazu, was der Tester tatsächlich geprüft hat und was das für einen Schulungs-Rollout bedeutet. Wir besitzen diese Hardware nicht, die Tests sind also ihre; unsere ist die Einordnung.
- Adam Savage’s Tested2021
Ein Hands-on mit einem Prototyp, das die R1 präzise einordnet: derselbe Qualcomm-XR2-Prozessor wie in einer Quest 2, in einer Brille rund um ein ungewöhnliches optisches Design. Dieser Vergleich erklärt am schnellsten, was Lynx versuchte.
Auf YouTube ansehen - Cas and Chary XR2021
Erste Eindrücke zur vollständigen Funktionsbehauptung: Standalone, SteamVR-fähig, Farb-Passthrough und Handtracking in einem Gerät. Sehenswert als das Versprechen, an dem die ausgelieferte Hardware später gemessen wurde.
Auf YouTube ansehen - SadlyItsBradley2023
Eine Vorführung der ausgelieferten Hardware, von einem Tester, der offen sagt, dass Crowdfunding-Brillen ein Glücksspiel sind, weil man nie weiß, was ankommt. Der passende Rahmen für ein Gerät, dessen Hersteller später liquidiert wurde.
Auf YouTube ansehen
An YouTube geht nichts, bevor Sie auf Wiedergabe klicken. Danach erhält Google Ihre IP-Adresse und Gerätedaten und verarbeitet sie gegebenenfalls außerhalb des EWR — Einzelheiten in unserer Datenschutzerklärung.
Lynx R1 — häufige Fragen
- Wird das Lynx R1 nach der Liquidation von Lynx noch unterstützt?
- Nein. Ein französisches Handelsgericht ordnete am 4. März 2026 die Zwangsliquidation an und verlangte die sofortige Einstellung des Betriebs, damit endet der Support faktisch am 4. März 2026. Vorhandene Headsets funktionieren weiter, aber es gibt keine Firmware-Updates, keinen Garantieservice und keine Ersatzteile mehr, und die Herstellerseite behandelt heute nur noch das nie ausgelieferte R2.
- Worin unterschied sich das Lynx R1 für 849 USD von der Enterprise Edition für 1.299 USD?
- 849 USD war der Preis für das Headset allein; mit den zwei 6DoF-Controllern Lynx R1 waren es 948 USD. Die Enterprise Edition stand mit 1.299 USD in der Liste und war die Geschäftskonfiguration über Integratoren wie Komete XR, wo sie inzwischen als ausverkauft geführt wird. Geräteverwaltungssoftware war in keiner der Stufen enthalten.
- Laufen unsere VR-Arbeitsschutzkurse auf einem Lynx R1?
- Technisch ja: Es ist ein Standalone-Android-Headset mit Inside-out-Tracking in 6DoF und Ultraleap-Handtracking, unsere Android-Kurse installieren und starten also. Empfehlen würden wir es trotzdem nicht, weil der Snapdragon XR2 mit 6 GB RAM am unteren Ende unseres unterstützten Bereichs liegt und kein Hersteller mehr da ist, der Flottenverwaltung, Updates oder Reparaturen leistet.
Dieses Gerät vergleichen
Ebenfalls betrachten
Die nächstliegenden Geräte derselben Klasse, sortiert nach Verfügbarkeit und Einführungspreis — nicht nach unserer Einschätzung.
Der Hersteller veröffentlicht für dieses Gerät keine Spezifikationsseite; die Angaben wurden am 2026-08-08 in einer externen Datenbank geprüft. Externe Spezifikationsdatenbank
Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.



