Lenovo ThinkReality A3 — Spezifikation und Fazit
Die A3 hängt per USB-C an einer Workstation und stellt bis zu fünf virtuelle Monitore um Sie herum, bei 130 g, mit schlagfesten Gläsern nach ANSI Z87.1 sowie wechselbaren Frontrahmen und Seitenschutz. Zwei Fisheye-Kameras liefern raumbezogenes Tracking, die Bildschirme bleiben also dort, wo Sie sie ablegen.
Gerechnet wird auf dem angeschlossenen PC, dort leben Anwendung und Verwaltung — die Brille steuert Optik und Tracking bei. Lenovo verkaufte zusätzlich eine Industrial Edition mit Telefon für den Außendienst; dieser Eintrag beschreibt die PC Edition.
Die ernsthafteste Antwort in diesem Vergleich auf „ich will meinen Schreibtisch überall“ — und die einzige Display-Brille hier mit zertifizierten Schutzgläsern. Kein Gerät für Schulungs-Rollouts: keine eigene Plattform, und ein Laptop je Brille.
Einordnung in der eigenen Klasse
Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — tragbares Display“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.
Median dieser Klasse: 77 g, aus 22 Modellen mit veröffentlichtem Wert.
Vollständige Spezifikation
Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.
- HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
- Lenovo
- KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
- AR — tragbares Display
- GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
- AR über PC
- AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
- 2021-01-10
- MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
- 2021
- VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
- Im Handel
- Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
- Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben
- DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
- Durchsicht, beide Augen (Typ nicht genannt)
- AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
- Beide Augen
- Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
- ≈1920x1080*VRcompare
- BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
- Bildwiederholrate: vom Hersteller nicht angegeben
- SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
- Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
- Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
- ≈200 Nits*VRcompare
- GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
- 130 g
- Sichtbares SichtfeldWas das Auge durch die Optik sieht, nach Achsen.
- Sichtbares Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Gerendertes SichtfeldWas das Gerät rendert. Nie kleiner als das Sichtbare.
- Gerendertes Sichtfeld: vom Hersteller nicht angegeben
- Binokulare ÜberlappungWo beide Augen dasselbe sehen — dort entsteht Tiefe.
- Binokulare Überlappung: vom Hersteller nicht angegeben
- Mittlere PixeldichtePixel pro Grad über das Bild. Mehr ist schärfer.
- Mittlere Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Maximale PixeldichteDer schärfste Punkt, meist die Linsenmitte.
- Maximale Pixeldichte: vom Hersteller nicht angegeben
- Subpixel-AnordnungAnordnung der Farbpunkte im Pixel. Stripe wirkt bei Text sauberer als PenTile.
- Subpixel-Anordnung: vom Hersteller nicht angegeben
- Foveated RenderingOb außerhalb des Blickpunkts Details reduziert werden.
- Foveated Rendering: vom Hersteller nicht angegeben
- SehkorrekturWie Brillenträger es nutzen, und in welchem Dioptrienbereich.
- Korrektureinsätze des Herstellers
- AbmessungenBreite, Höhe und Tiefe des Geräts.
- Abmessungen: vom Hersteller nicht angegeben
- Gewicht mit KopfbandMit dem mitgelieferten Kopfband — das tatsächlich getragene Gewicht.
- Gewicht mit Kopfband: vom Hersteller nicht angegeben
- KopfbandWeiches oder starres Band. Bestimmt, wie das Gewicht nach einer Stunde sitzt.
- Brillenfassung
- MaterialienGehäuse und Gesichtsauflage, laut Hersteller.
- Plastic
- FarbenFarben, in denen es verkauft wird.
- Schwarz
- Haptik im HeadsetVibration im Headset selbst, nicht in den Controllern.
- Nein
- TrackingOb Inhalte im Raum stehen bleiben (6DoF), der Kopfdrehung folgen (3DoF) oder schlicht fixiert sind.
- 6DoF (Position im Raum)
- Tracking-KamerasWie viele Kameras die Position bestimmen.
- 2
- Tracking-FrequenzWie oft die Position berechnet wird. Höher ist stabiler.
- Tracking-Frequenz: vom Hersteller nicht angegeben
- TiefensensorEin eigener Abstandssensor zusätzlich zu den Kameras.
- Tiefensensor: vom Hersteller nicht angegeben
- HandtrackingOb sich die Oberfläche mit bloßen Händen bedienen lässt, ohne Controller und ohne Telefon.
- Nein
- GesichtstrackingErfasst die Mimik — für Avatare, nicht für Trainingsszenarien.
- Nein
- KörpertrackingWie viel vom Körper das Gerät kennt. Geschätzte Beine sind keine getrackten Beine.
- Keines
- Controller enthaltenOb Motion-Controller im Karton liegen, separat gekauft werden — oder das Gerät nur mit den Händen arbeitet.
- Controller enthalten: vom Hersteller nicht angegeben
- Controller-Tracking6DoF-Controller tracken Position und Drehung, eine Hand greift also im Raum; 3DoF zeigen nur. „Keine“ heißt nur Hände.
- Controller-Tracking: vom Hersteller nicht angegeben
- Weitere EingabemethodenEingabewege jenseits von Controller und bloßen Händen.
- Weitere Eingabemethoden: vom Hersteller nicht angegeben
- Wo gerechnet wirdOb das Gerät selbst rechnet oder von Telefon, PC oder Gürteleinheit abhängt.
- Vom PC betrieben
- ProzessorProzessor und Speicher im Inneren. Daraus leiten wir die Leistungseinstufung oben ab.
- ≈Qualcomm Snapdragon XR1*VRcompare
- ProzessorKerne und Taktraten, sofern der Hersteller sie nennt.
- Octa-core Kryo (2 x 2.52 GHz, 6 x 1.7 GHz)
- GrafikeinheitDer Grafikteil des Chips.
- Adreno 615
- ArbeitsspeicherArbeitsspeicher des Geräts. Zusammen mit dem Chip bestimmt er, wie komplex eine Szene sein darf.
- Arbeitsspeicher: vom Hersteller nicht angegeben
- PlattformDie Plattform, gegen die eine App gebaut wird — und die ein MDM sprechen muss.
- Windows (host workstation)
- SpeicherPlatz für heruntergeladene Kurse. Mehr zählt für eine Offline-Bibliothek in mehreren Sprachen.
- Speicher: vom Hersteller nicht angegeben
- SD-KartensteckplatzOb sich der Speicher per Karte erweitern lässt.
- SD-Kartensteckplatz: vom Hersteller nicht angegeben
- Apps von DrittanbieternWie die Anwendung eines Drittanbieters auf das Gerät kommt: als gewöhnliches Android-Paket, nur über ein Hersteller-SDK oder gar nicht.
- App läuft auf dem Telefon
- Skillsive-Apps laufenUnsere eigene Aussage, ob Skillsive-Schulungsanwendungen heute darauf laufen.
- Nein
- Für Schulungen geeignetUnsere Einschätzung, ob das Gerät den echten Einsatz übersteht: Komfort, Hygiene, Flottenverwaltung.
- Für Schulungen geeignet: vom Hersteller nicht angegeben
- ZertifizierungenIndustriezertifikate, die der Hersteller auf seiner eigenen Seite nennt. Leer heißt unbestätigt, nie „wird schon passen“.
- ANSI Z87.1 · IP54
- AnschlüssePhysische Anschlüsse und Ladekontakte.
- USB Type-C 3.2 Gen 1
- WLANDie WLAN-Generation — sie bestimmt die Qualität des Streamings.
- WLAN: vom Hersteller nicht angegeben
- BluetoothFür Controller, Kopfhörer und Zubehör.
- Bluetooth: vom Hersteller nicht angegeben
- Bild vom ComputerOb ein Computer das Bild liefern kann, per Kabel oder drahtlos.
- Per Kabel
- AudioEingebauter Ton. Am wichtigsten dort, wo jemand beim Arbeiten einen Remote-Experten hören muss.
- Eingebaute Lautsprecher
- MikrofonEingebautes Mikrofon — die andere Hälfte des Gesprächs mit dem Remote-Experten.
- Ja
- MikrofoneWie viele. Ein Array trennt Stimmen von Lärm, ein einzelnes Mikrofon nicht.
- Mikrofone: vom Hersteller nicht angegeben
- KameraEine Kamera ist die Voraussetzung für Remote-Support und Fotodokumentation.
- Ja
- PreisklasseDie Preisklasse statt eines Preises, der veraltet.
- Enterprise
- EinführungspreisDer Einführungspreis des Herstellers. Feste Geschichte, veraltet also nie.
- Einführungspreis: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis je KonfigurationWas jede Konfiguration zum Start kostete.
- Preis je Konfiguration: vom Hersteller nicht angegeben
- Preis heuteUngefährer aktueller Nettopreis in USD — ein allgemeiner Wert, da sich diese Preise nach Abzug der Steuer kaum zwischen Regionen unterscheiden. Momentaufnahme vom angegebenen Datum, kein Angebot.
- Preis heute: vom Hersteller nicht angegeben
Für wen dieses Gerät gedacht ist
Die ThinkReality A3 ist ein Workstation-Zubehör: durchsichtige binokulare Brille mit 130 g, die an einen Windows-PC gesteckt wird und mehrere virtuelle Monitore oder eine 6DoF-Ansicht eines 3D-Modells liefert. Sie passt zu Engineering-Review und Schreibtischarbeit auf engem Raum — und ist der Sonderfall in diesem Katalog: ein PC-Peripheriegerät, kein eigenständiges Gerät.
Was es vom Vorgänger unterscheidet
Gegenüber den XREAL-Display-Brillen kostet sie erheblich mehr und ergänzt 6DoF-Tracking sowie einen Lenovo-Unternehmenssupport-Pfad, was meist den Ausschlag gibt. Gegenüber der ThinkReality VRX ist dies die durchsichtige Hälfte von Lenovos XR-Reihe — Brille für den Schreibtisch statt Headset für die Halle.
Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht
Das Gerät braucht eine per Kabel angebundene Windows-Workstation, Mobilität gehört also nicht zum Konzept - und eine Akkulaufzeit lässt sich gar nicht angeben. Lenovo veröffentlicht weiterhin weder ein Sichtfeld noch eine Bildwiederholrate für die Brille; Auflösung und Helligkeit, die wir zeigen, stammen von VRcompare und nicht von Lenovo selbst. In unseren Daten gibt es keine Geräteverwaltung und keine Rechenleistung an Bord, und unsere Anwendungen laufen darauf nicht.
Lenovo ThinkReality A3 — häufige Fragen
- Woran wird die ThinkReality A3 tatsächlich angeschlossen?
- In der PC-Edition per USB-C an eine Windows-Workstation — der Rechner erledigt alles, die Brille liefert Display und 6DoF-Tracking. Damit ist sie ein Workstation-Peripheriegerät: hervorragend für virtuelle Monitore am Schreibtisch, nutzlos für den Gang durch eine Anlage.
- Kann die ThinkReality A3 physische Monitore ersetzen?
- Das ist ihr beworbener Hauptzweck: mehrere virtuelle Bildschirme um einen Laptop, was in kleinen Büros oder an einem Arbeitsplatz wirklich hilft. Ob es für einen ganzen Tag reicht, hängt von der Person ab — durchsichtige binokulare Brillen ermüden bei langer Textarbeit stärker als ein echter Monitor.
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Spezifikation am 2026-08-04 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation
Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.



