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ASUS AirVision M1

ASUS · 2025 · AR über PC

ASUS AirVision M1

Eine 87 g leichte Birdbath-Displaybrille, die ein ROG Ally oder ein USB-C-Notebook zum privaten 1080p-Bildschirm macht.

Display
Birdbath-Optik
Helligkeit
1100 Nits
Gewicht
87 g
Sichtfeld
38°
Akku
Skillsive-Apps laufen
Nein

ASUS AirVision M1 — Spezifikation und Fazit

Die AirVision M1 ist ein Display, kein Rechner. Zwei 0,49-Zoll-Micro-OLED-Panels von Sony liefern 1920x1080 pro Auge bei 72 Hz und 1100 Nits, und ASUS nennt 58 Pixel pro Grad bei 38 Grad Sichtfeld — genug, um eine Tabelle oder eine Anleitung zu lesen, aber das Bild sitzt als kleines Fenster mitten im Blickfeld und umgibt den Träger nicht. Die Kopfbewegung wird nur mit 3DoF erfasst, ein virtueller Bildschirm lässt sich also an eine Richtung heften, doch nichts im Raum verankern und nach nichts greifen. Es gibt keine Kamera, kein positionelles Tracking und keine eigene Recheneinheit: alles kommt über ein einziges USB-C-Kabel im DisplayPort-Alt-Mode. Für Schulungen heißt das: die M1 zeigt einer Person einen Kurs, ein Video oder eine Checkliste, aber sie führt keine interaktive VR-Übung aus.

Eine Flottengeschichte gibt es hier nicht. ASUS verkauft die M1 als Consumer-Zubehör für 699 USD, ohne Enterprise-Lizenzprogramm, ohne Geräteverwaltung und ohne Kiosk-Modus; jedes Exemplar wird faktisch dadurch bereitgestellt, dass man den Host-Rechner bereitstellt. Sie funktioniert nur mit einem Host, der DisplayPort Alt Mode über USB-C bietet — ASUS nennt ROG Ally, Notebooks und Telefone und empfiehlt für die AirVision-App mit ihren mehreren virtuellen Bildschirmen Windows 11 24H2 sowie mindestens Radeon 680M, GTX 1060 oder Iris Xe. Die Hygiene ist einfacher als bei einem Headset: 87 g, ein Brillengestell, wechselbare Nasenpads und eine magnetische Lichtblende, alles abwischbar. Der Bezug in Polen und Deutschland läuft über den normalen ASUS-Handel und nicht über ein B2B-Konto, also Einzelstücke zum Ladenpreis und pro Nutzer ein eigener USB-C-Host.

Kaufen als persönlicher Bildschirm, nicht als Schulungsgerät. Unsere VR-Kurse sind eigenständige Android-Anwendungen, und keine davon läuft auf einem kabelgebundenen 3DoF-Display ohne eigene Rechenleistung; für echtes Training braucht man ein Standalone-VR-Headset. Ihren Platz verdient die M1 dort, wo ein Techniker neben der Maschine einen privaten, lesbaren 1080p-Bildschirm braucht, ohne einen Monitor mitzuschleppen.

Einordnung in der eigenen Klasse

Die Achse reicht vom niedrigsten bis zum höchsten veröffentlichten Wert unter den Geräten der Klasse „AR — tragbares Display“ in diesem Katalog. Der graue Strich ist der Median der Klasse.

Sichtfeld38°
34°58°

Median dieser Klasse: 50°, aus 11 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Gewicht87 g
69 g130 g

Median dieser Klasse: 82 g, aus 12 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Helligkeit1100 Nits
200 Nits1250 Nits

Median dieser Klasse: 650 Nits, aus 10 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Einführungspreis699 USD
349 USD2000 USD

Median dieser Klasse: 579 USD, aus 13 Modellen mit veröffentlichtem Wert.

Vollständige Spezifikation

Ein Gedankenstrich bedeutet: Der Hersteller veröffentlicht diesen Wert nicht.

HerstellerWer es herstellt — und von wem Sie Support kaufen.
ASUS
KategorieUm welche Art Produkt es sich handelt. Davon hängt ab, welche Zeilen unten überhaupt sinnvoll sind.
AR — tragbares Display
GerätetypWo gerechnet wird — und damit, was Sie zum Betrieb brauchen.
AR über PC
AnkündigungDer Tag der Vorstellung, nicht der Verkaufsstart.
2025-01-15
MarkteinführungJahr der Markteinführung. In dieser Kategorie ist älter nicht automatisch schlechter.
2025
VerfügbarkeitOb es heute noch neu bestellbar ist.
Im Handel
Support-EndeDas Datum, an dem der Hersteller den Support beendet. Entscheidend für eine Flotte, die Sie gerade kaufen.
Support-Ende: vom Hersteller nicht angegeben

DisplayWie das Bild entsteht. „Kein Display“ ist hier eine echte Antwort, keine Lücke.
Birdbath-Optik
AugenEin Auge oder beide. Über eine ganze Schicht ist das ein echter Unterschied bei der Ermüdung.
Beide Augen
Auflösung pro AugePixel pro Auge. Mehr bedeutet, dass kleine Schrift und Etiketten lesbar bleiben.
1920x1080
BildwiederholrateBilder pro Sekunde. Mehr wirkt flüssiger und hilft Personen, die zu Unwohlsein neigen.
72 Hz
SichtfeldWie viel des Sichtfelds das Bild einnimmt. Größer heißt immersiver, nicht automatisch besser für die Arbeit.
38°
PixeldichtePixel pro Blickwinkelgrad — der ehrliche Weg, die Schärfe einer Brille mit der einer VR-Brille zu vergleichen. Mehr ist schärfer. Nur dort angegeben, wo jemand den Wert veröffentlicht hat; wir berechnen ihn nie selbst.
58 PPD
HelligkeitIn der Halle und im Freien entscheidet Helligkeit über Lesbarkeit, nicht die Auflösung.
1100 Nits
GewichtNur das Gerät. Ab etwa 150 g spürt man es innerhalb einer Stunde.
87 g

Für wen dieses Gerät gedacht ist

Geeignet für eine Einzelperson, die schon einen USB-C-DisplayPort-Host hat: ROG-Ally-Besitzer, Servicetechniker mit Notebook, jemand, der im Flugzeug einen 100-Zoll-Bildschirm möchte. Nicht geeignet für eine Schulungsabteilung, die zehn Stück beschafft, denn es fehlt jede Verwaltungsebene und es gibt nichts Interaktives, das man darauf ausrollen könnte.

Was fehlt und was der Hersteller nicht veröffentlicht

ASUS veröffentlicht Helligkeit, Auflösung, Bildwiederholrate und 58 PPD, sagt aber nichts zum Akku — weil es keinen gibt, die Brille zieht Strom aus dem Host — und nichts zu Garantiedauer, MDM-Unterstützung oder einer Enterprise-Variante. Auch wo das Touchpad sitzt und aus wie vielen Mikrofonen das rauschunterdrückende Array besteht, bleibt offen. Das eigene Datenblatt rundet das Nettogewicht auf 0,08 kg, die Marketingseite nennt 87 g; wir haben 87 g übernommen. Keine unabhängige Messung war in dieser Sitzung abrufbar, Helligkeit und Sichtfeld sind daher Herstellerangaben.

ASUS AirVision M1 — häufige Fragen

Funktioniert die ASUS AirVision M1 ohne angeschlossenen PC, ohne Telefon und ohne ROG Ally?
Nein. Die M1 hat keinen Prozessor, keinen Akku und kein eigenes Betriebssystem — der einzige USB-C-Anschluss überträgt das Bild im DisplayPort-Alt-Mode und bezieht den Strom vom Host. ASUS nennt ROG Ally, Notebooks und Telefone als Quellen und empfiehlt für die AirVision-App Windows 11 24H2 mit Grafik der Klasse Radeon 680M, GTX 1060 oder Iris Xe. Ohne Kabel bleibt das Display dunkel.
Was deckt die TÜV-Rheinland-Zertifizierung der AirVision M1 tatsächlich ab?
ASUS nennt zwei getrennte TÜV-Rheinland-Zeichen für Augenkomfort: Flicker Reduced und Low Blue Light. Beide betreffen die Ansteuerung der Micro-OLED-Panels bei den angegebenen 1100 Nits, nicht Stoß-, Staub- oder Wasserfestigkeit. Es gibt keine IP-Schutzart, keine MIL-STD-Einstufung und keine ATEX-Zulassung; die M1 ist Büro- und Heimgerät, keine Industriehardware.
Ist das mitgelieferte Korrektionsglas-Gestell der AirVision M1 sofort nutzbar?
Nur teilweise. ASUS legt ein abnehmbares Korrektionsgestell und ein Musterglas bei, die eigentlichen Gläser muss aber der eigene Optiker nach Rezept einschleifen. Diese Kosten fallen pro Nutzer an, und das Gestell ist der einzige offiziell vorgesehene Weg: es gibt kein Dioptrienrad, und ASUS veröffentlicht keinen unterstützten Dioptrienbereich.

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Spezifikation am 2026-08-10 auf der Herstellerseite geprüft. Herstellerspezifikation

Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber und stehen hier ausschließlich zur Kennzeichnung der verglichenen Hardware. Wir sind mit keinem dieser Hersteller verbunden und werden von ihnen weder gesponsert noch unterstützt. Die Illustrationen stammen von uns.